Venezuela schafft Visapflicht für Palästinenser ab

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Außenminister al Maliki und Maduro in Caracas
Außenminister al Maliki und Maduro in Caracas

Caracas/Ramallah. Venezuela hat die Visapflicht für Palästinenser abgeschafft, berichtet der deutsche Dienst der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti (RIAN) unter Berufung auf die venezolanische Tageszeitung El Universal.

Ein entsprechendes Dokument sei von den Außenministern von Venezuela und Palästina, Nicolás Maduro und Riad al Maliki, in Caracas unterzeichnet worden. Venezuela sei der erste Staat, der die Visapflicht für Palästinenser abgeschafft habe.

In der vergangenen Woche hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen Palästina den Status eines Beobachterstaates gewährt. Die Aufwertung des Status von Palästina erlaubt es den Bürgern des arabischen Landes, künftig vor UNO-Vollversammlungen an Debatten teilzunehmen sowie in diversen UN-Einrichtungen sowie beim Internationalen Strafgerichtshof mitzuwirken, schreibt RIAN weiter.

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