Nachrichten

Zahl von drei Millionen Krisenflüchtlingen aus Venezuela ist nicht haltbar

Laut UN führen "Schätzwerte" zu der hohen Zahl Geflüchteter. Tatsächlich rund 1,3 Millionen Venezolaner im Ausland registriert. NGO wertet Facebook-Profile aus
Caracas/Washington/Berlin. Bei der Anerkennung des selbsternannten venezolanischen Interimspräsidenten Juan Guiadó führen seine Unterstützer vor allem ein Argument an: In Venezuela herrsche eine humanitäre Krise, in deren Folge bereits über drei Millionen Menschen fliehen mussten.... weiter

Argentinien: Staatsanwalt im Prozess gegen Kirchner der Erpressung beschuldigt

Anklage wegen Erpressung könnte größten Korruptionsprozess gegen Mitglieder der Kirchner-Regierung zu Fall bringen
Buenos Aires. Alejo Ramos Padilla, ein Bundesrichter in der argentinischen Provinz Buenos Aires, hat eine strafrechtliche Untersuchung gegen Staatsanwalt Carlos Stornelli und weitere Personen eröffnet. Stornelli ist Ankläger in einem umstrittenen Verfahren gegen zahlreiche... weiter

Brasilien: Partei von Bolsonaro finanzierte Wahlkampf mit Fake-Kandidaten

Ultrarechte PSL kassierte Schwarzgelder über vermeintliche Kandidaten. Kritiker sprechen von Wahlbetrug
Brasília. Die ultrarechte Partei des Präsidenten Jair Bolsonaro, Partido Social Liberal (PSL), hat im Wahlkampf Fake-Kandidaten aufgestellt, um öffentliche Gelder einzustreichen. Im jüngst bekannt gewordenen Fall wurden 400.000 Reais (rund 95.000 Euro) Wahlkampfmittel für... weiter

Mexiko sucht 40.000 Verschwundene

Regierung setzt neue Suchkommission ein. Angehörige von Verschwundenen werden bedroht
Mexiko-Stadt. Die mexikanische Regierung hat in den ersten Februartagen eine umfassende Strategie vorgestellt, um das Schicksal der zahlreichen Personen aufzuklären, die in den letzten 12 Jahren des Drogenkriegs gewaltsam verschwanden. Das staatliche "Register der verschwundenen... weiter

Anerkennung von Venezuelas Gegenpräsidenten durch deutsche Bundesregierung rechtswidrig?

Juristisches Gutachten für Bundestag sieht "starke Gründe", die deutsche Politik als Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuela zu bewerten
Berlin. In der laufenden Debatte um den venezolanischen Gegenpräsidenten Juan Guaidó hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages die Anerkennung des Oppositionspolitikers durch die Bundesregierung und weitere westliche Staaten in Frage gestellt. Es gebe "starke Gründe" für die... weiter