Kolumbien / Venezuela

Rückzug der Truppen

Venezuelas Präsident Chávez beordert Armee von Grenze zu Kolumbien zurück

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Rückzug der Truppen
Chávez bei dem Treffen zum Frauentag in Caracas

Caracas. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat am Samstagnachmittag (Ortszeit) den Rückzug der zusätzlichen Truppen angeordnet, die an die Grenze zu Kolumbien entsandt worden waren.

Während einer Veranstaltung zum Internationalen Frauentag im Militärclub von Caracas, hatte Chávez vor den anwesenden Gästen zuvor die Debatte auf dem XX. Treffen der Rio-Gruppe in Santo Domino geschildert. Bei dieser Zusammenkunft der Staats- und Regierungschefs der Region war zuvor das Zerwürfnis zwischen Kolumbien und Ecuador, Venezuela sowie Nicaragua beigelegt worden. Letztere drei Staaten hatten die Beziehungen zu Bogotá abgebrochen, nachdem die kolumbianische Armee ein Lager der FARC-Rebellen in Ecuador angegriffen hatte.

"Nun sollte wieder Normalität an der venezolanisch-kolumbianischen Grenze eintreten", sagte Chávez. Zugleich kündigte er an, dass am Dienstag (11.März) "die Truppen zurückkehren werden, die zur Verteidigung des Vaterlandes an die Grenze entsandt worden sind".

Zugleich bekräftigte er, "dass sich die Regierung gemeinsam mit dem venezolanischen Volk" den Problemen der Menschen im Land zuwenden werde. Dazu zählte er die innere Sicherheit, Medikamenten- und Gesundheitsversorgung, Bildungswesen und den Aufbau des Kleinunternehmertums. "Kurzum, wir werden uns weiter dem Aufbau des Sozialismus, den bolivianischen Projektes und der sozialistischen Wirtschaft widmen", so Chávez weiter.


Quelle: Agencia Bolivariana de Noticias.

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