Wir schauen gemeinsam den Film Anhell69 des kolumbianischen Regisseurs Theo Montoya und sprechen im Anschluss mit Juana Corral vom Kolko e.V. über die Situation in Kolumbien.
„Vibrierend, explosiv, Queer Punk“ – The Film Verdict
Theo Montoya, ein kolumbianischer Regisseur erzählt in seinem Regiedebüt „Anhell69“ von den Träumen und Ängsten, den Exzessen und der Melancholie einer zerstörten Generation. Es geht um eine Welt ohne Zukunft, die Kraft queeren Gemeinschaften und die schmale Grenze zwischen Leben und Tod – eine poetische, zutiefst politische Geisterbeschwörung!
Ein Leichenwagen fährt durch die Straßen von Medellín, der zweitgrößten Stadt Kolumbiens. Ein junger Regisseur liegt im Sarg und erinnert sich an die Vorbereitungen für seinen ersten Film, ein B-Movie über Geister. Die Rollen wollte er mit seinen Freunden besetzten, den jungen queeren Menschen aus Medellín, die gegen ein repressives Umfeld kämpfen. Aber sein Hauptdarsteller, der auf Instagram „Anhell69“ heißt, stirbt an einer Überdosis, wie auch so viele weitere Freunde.
Nach dem Film spricht das F3_kollektiv [3] mit Juana Corral vom Kolko e.V. [4] über die aktuelle Situation in Kolumbien.
Freier Eintritt (Eintritt ab 16 Jahren)
ohne Anmeldung
Rollstuhlgerecht
Film auf Spanisch mit deutschen Untertitel, Publikumsgespäch in deutscher Lautsprache