Bauernorganisation

18 Artikel

Aktivistin aus Kolumbien: "Ich fühle mich wie eingesperrt"

Interview mit Jani Silva, Kopf der Bauernorganisation Adispa aus dem Süden Kolumbiens
Für Umweltaktivist:innen ist Kolumbien das gefährlichste Land der Welt. Dies belegt der aktuelle Bericht von Global Witness. Angriffe, Einschüchterungen und Morddrohungen sind an der Tagesordnung. In diesem Klima setzt sich die Aktivistin Jani Silva für die Rechte der lokalen Bevölkerung und den... weiter

So wehren sich Mexikos Bauern gegen die Macht von Saatgut-Multis

Kleinbauern-Verband Via Campesina und NGO fordern Patentschutz in Freihandelsabkommen und Verbot von gentechnisch veränderten Organismen
Mexiko-Stadt. Anlässlich des Inkrafttretens des Handelsabkommens zwischen Mexiko, den USA und Kanada (T-MEC) am 1. Juli hat ein Bündnis zur Verteidigung der landwirtschaftlichen Vielfalt und der mexikanischen Lebensmittel gegen gentechnisch veränderte Organismen (GVO) aus über 80... weiter

Bauern in Argentinien stellen Alternativen zum industriellen Agrarmodell vor

Konsumenten und Produzenten sollen profitieren. Vorschläge für inklusive Agrarpolitik. Zentrale Forderungen zielen auf Ernährungssouveränität
Buenos Aires. Über 3.000 Bauern und weitere landwirtschaftliche Akteure aus verschiedenen Provinzen haben Vorschläge für die künftige Agrarpolitik unterbreitet. Sie sollen der im Herbst neu zu wählenden argentinischen Regierung zur Orientierung dienen. Das Programm sieht eine... weiter

Aufstandsbekämpfung oder Verringerung sozialer Spannungen in Mexiko?

Die Regierung Amlo betreibt eine Politik, die die Auflösung von Organisationen zum Ziel hat, so der Agrarökologe Rossett
Mit der Wahl von Andrés Manuel López Obrador (Amlo) kam in Mexiko ein Präsident an die Macht, der ‒ verglichen mit seinen Vorgängern ‒ als links zu verorten ist, zugleich aber nach Auffassung vieler Kritiker eine neoliberale Politik verfolgt. Ende Mai berief Amlo den renommierten Agrarökologen... weiter

Soziale Bewegungen in Kolumbien setzen auf "Macht von unten"

Zur viertägigen Vollversammlung sozialer Bewegungen kamen 1.500 Delegierte. Extraktivismus und Privatisierungen werden als Hauptursache für Armut gesehen
Bogotá. Als Antwort auf die massive Zuspitzung des Konflikts in Kolumbien rufen die sozialen Bewegungen zur Einheit auf und haben aus diesem Grund eine Vollversammlung unter dem Titel "Asamblea Legislativa Popular" durchgeführt. Daran nahmen neben vielen landesweit wichtigen... weiter