Folter

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Proteste gegen das Vergessen in Argentinien anlässlich des 50. Jahrestags des Militärputsches

Landesweit nahmen Hunderttausende an Märschen und Gedenkveranstaltungen teil. Wachsender Anteil der Bevölkerung leugnet Taten der Diktatur
Buenos Aires/Córdoba. Anlässlich des 50. Jahrestages des Militärputsches ist es am Dienstag in Argentinien landesweit zu Gedenkmärschen und Protestveranstaltungen gekommen. Menschenrechtsorganisationen organisierten die Veranstaltungen unter dem Motto "Mehr denn je: Nie Wieder!" (... weiter

El Salvador: Verbrechen gegen die Menschheit unter Deckmantel der Sicherheit

Expertengruppe sieht unter Bukele willkürliche Massenhaft und Folter. Demokratie ist faktisch ausgesetzt. Regierung preist den Kurs als Erfolg gegen Banden
San Salvador. Der Expertenbericht der GIPES (Grupo Internacional de Expertas y Expertos para die Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen im Rahmen des Ausnahmezustands in El Salvador) bezeugt, dass in El Salvador Verbrechen gegen die Menschheit stattfinden. Was von der... weiter

Interamerikanischer Gerichtshof verurteilt Mexiko wegen Mordes

Soldaten vergewaltigten, folterten und töteten Indigene. Tat blieb 19 Jahre ungesühnt. Regierung will Urteil umsetzen
Mexiko-Stadt. Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) hat den mexikanischen Staat für die Ermordung einer Nahua-Indigenen durch mexikanische Soldaten schuldig gesprochen. "Mexiko ist verantwortlich für die Vergewaltigung, die Folterung und den Tod von Ernestina... weiter

Argentinischer Diktaturverbrecher im Fokus der deutschen Justiz: Bewegung im Fall Kyburg?

Hausdurchsuchung in Berlin. Nebenkläger und NGO erwarten Anklage wegen Mordes vor deutschem Gericht
Berlin/Mar del Plata. Das deutsche Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin haben eine Hausdurchsuchung in der Wohnung von Luis Esteban Kyburg durchgeführt. Der gebürtige Argentinier mit deutscher Staatsbürgerschaft wird mit Verbrechen gegen die Menschheit und dem... weiter

Ausnahmezustand in El Salvador zum fünften Mal verlängert

Rund 50.000 Personen wegen angeblicher Bandenmitgliedschaft verhaftet. Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet über Folterungen
San Salvador. Das Parlament von El Salvador hat den seit 27. März andauernden Ausnahmezustand um weitere 30 Tage bis zum 19. September verlängert. Die Regierung will nach eigenen Angaben damit "das Leben, die Unversehrtheit und die Habe" der Salvadorianer:innen schützen. In den... weiter

"Marsch für die Menschenrechte" ‒ Gerechtigkeit für die Opfer der Putsch-Regierung in Bolivien

Opfer klagen vor UN-Ausschuss gegen De-facto-Präsidentin Áñez und ihren Minister Murillo
Die bolivianische Anwältin und Vorsitzende der unabhängigen und gemeinnützigen Organisation Pro Derechos Humanos Bolivia, Nadesdha Guevara, und der ehemalige politische Gefangene Ayben Huaranca befinden sich auf einer Reise durch Europa. Sie trägt den Namen "Marsch für die Menschenrechte", begann... weiter