Friedensabkommen

65 Artikel

Ein Jahr nach dem Friedensvertrag in Kolumbien herrscht Ernüchterung

Lediglich sieben der insgesamt 27 Gesetzesentwürfe wurden verabschiedet. Farc-Partei besteht auf vollständige Umsetzung des Friedensabkommens

Bogotá. Nach einem Jahr sind in der vergangenen Woche Sonderregelungen ausgelaufen, mit deren Hilfe der Friedensvertrag zwischen der früheren Farc-Guerilla und der Regierung in … weiter ›

Justiz für den Frieden in Kolumbien auf der Kippe

Verfassungsgerichtshof und Senat ändern Justiz für den Frieden. Senat lehnt Richter mit Menschenrechtserfahrung ab. Friedensanhänger und Linke empört

Bogotá. Das kolumbianische Verfassungsgericht hat in der vergangenen Woche die Sonderrechtsprechung für den Frieden (JEP) stark modifiziert und dann abgesegnet. Der Senat … weiter ›

Gesetzgebung für die Friedensjustiz in Kolumbien auf der Kippe

Zeit für Erlass der Friedensgesetze durch Eilverfahren endet in einem Monat. Kongress bremst. Internationaler Strafgerichtshof kritisiert Übergangsjustiz

Bogotá. Auch über ein Jahr nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens in Kolumbien hat der Kongress die Übergangsjustiz für den Frieden (JEP) noch nicht reglementiert, obwohl … weiter ›

Regierung militarisiert den Süden Kolumbiens nach Massaker im Kokagebiet

Bauernorganisationen wollen Programme zur Ersetzung des Kokaanbaus statt Militärpräsenz. Gewaltsame Koka-Vernichtung entspricht Anweisungen aus Washington

Bogotá. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat die Entsendung von 6.500 Militärs und Polizisten in den südwestlichen Landkreis Tumaco angekündigt. Dort hatten mutmaßlich … weiter ›

Die Toten in Kolumbien waren vorhersehbar

Alfredo Molano erklärt, dass das Massaker von Tumaco kein "Ausnahmefehler" ist, sondern Folge der neusten Repressionspolitik der Regierung

Am 5. Oktober hat die Drogenbekämpfungspolizei mindestens sieben Kleinbauern im Landkreis Tumaco im Südwesten Kolumbiens getötet, während diese gegen die Vernichtung von Koka-Feldern friedlich … weiter ›

Paramilitärs in Kolumbien künden Bereitschaft zur Entwaffnung an

Regierung lotet Rechtsmöglichkeiten aus. Gespräche zwischen Milizen und Regierung seit über einem Jahr. Farc-Sprecher begrüßt die Ankündigung

Bogotá. In Kolumbien hat der Generalkommandant der paramilitärischen Struktur Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen (AGC), Dairo Úsuga alias "Otoniel" den Willen seiner … weiter ›

Politische Erklärung des letzten Plenums des Zentralen Generalstabs der FARC-EP

Der Zentrale Generalstab ist das höchste Gremium der FARC-EP. Gewählt wurden die 61 Mitglieder bei der letzten Konferenz der Guerilla im September 2016. Zum ersten mal nehmen auch Frauen als Mitglieder im Zentralen Generalstab teil

Vom 23. bis 26. Juli tagte in Bogotá das letzte Plenum des Zentralen Generalstabs der FARC-EP, Nationale Konvergenz für die Aussöhnung und den Frieden, bei dem seine Mitglieder den Kurs für den … weiter ›

Über tausend inhaftierte Farc-Mitglieder in Kolumbien im Hungerstreik

Von 3.400 Strafgefangenen der Farc in Kolumbien sind erst 830 entlassen worden
Regierung und Justiz behindern Umsetzung des Friedensabkommens. Ex-Rebellen sollen amnestiert werden. Deadline am 1. August dieses Jahres

Bogotá. In Kolumbien verweigern rund 1.400 Mitglieder der ehemaligen Rebellenorganisation Farc in mehreren Gefängnissen des Landes seit einer Woche die Nahrungsaufnahme aus Protest … weiter ›

Verfassungsgerichtsurteil bedroht Friedensgesetze in Kolumbien

Tür für Änderungen der Friedensvereinbarungen im Kongress geöffnet. Gegner des Abkommens gewinnen Spielraum. Farc könnten Entwaffnungstermine absagen

Bogotá. Der Verfassungsgerichtshof von Kolumbien hat zwei Kernregelungen der Verfassungsreform zur Umsetzung des Friedensabkommens für nichtig erklärt. Nun muss der Kongress nicht … weiter ›

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