Glencore

18 Artikel

Petro wirft Drummond und Glencore verbotene Kohleexporte aus Kolumbien nach Israel vor

Kolumbianische Kohleexporte trotz Verbotsdekret vom August. Basisorganisationen fordern Stopp
Bogotá. Präsident Gustavo Petro hat den Export von Kohle aus Kolumbien nach Israel durch die Konzerne Drummond und Glencore angeprangert. Im August 2024 hatte Petro per Dekret die Ausfuhr von Kohle aus dem südamerikanischen Land nach Israel untersagt. Beide multinationalen... weiter

"Diktatur des Bergbaus" in Argentinien: Der Widerstand von Andalgalá

Gemeinden kämpfen ums Überleben gegen eine übermächtige Allianz aus Politik, Justiz, Wirtschaft und Medien
Ein zwei Kilometer langes und fast einen Kilometer tiefes Loch klafft in der Bergkette von Andalgalá in den argentinischen Anden. 1997 wurde dort La Alumbrera in Betrieb genommen, das erste Bergbauprojekt in Lateinamerika, das Gold, Kupfer und Molybdän in dieser Größenordnung abbaut. Es markiert... weiter

Inforeise von Kolumbien-Aktivistinnen: "Toxischer" Kohleabbau für deutsche Profite

Kolumbianerinnen stellen Glencore in Europa an den Pranger. Deutsche Firmen machen Geld mit Kohle aus Kolumbien. Humanitäre Krise in Gemeinden vor Ort
Berlin/Frankfurt/Köln. Aktivistinnen aus Kolumbien haben in Deutschland die anhaltende Zerstörung der Lebensgrundlagen der Gemeinden im nördlichen Departamento Guajira durch die Kohlemine Cerrejón des Schweizer Konzerns Glencore angeprangert. Statt auf die Forderungen der... weiter

"Cerrejón hat uns nur Zerstörung gebracht": Anwohner blockieren Kohlemine in Kolumbien

Lebensgrundlagen indigener und Schwarzer Gemeinden zunehmend zerstört. Glencore soll Verantwortung übernehmen für Folgen des Steinkohletagebaus
La Guajira. Der südliche Teil der Kohlemine El Cerrejón im kolumbianischen Departamento La Guajira wird seit Anfang September durch Wayúu- und Afro-Gemeinschaften blockiert. Laut Pressemitteilung des Unternehmens vom Dienstag sind 70 Prozent des Betriebs von Cerrejón von diesen... weiter

Investoren-Klagen gegen Kolumbien und der Friedensprozess

Wie Schiedsverfahren zwischen Investoren und Staat Kolumbiens Suche nach Frieden und sozialer Gerechtigkeit unterminieren könnten
Im Jahr 2016 wurde Kolumbien erstmals mit Investoren-Klagen vor dem Weltbank- Schiedsgericht ICSID konfrontiert, dafür gleich mehrfach. Diese richten sich gegen staatliche Maßnahmen, die das Gesundheitssystem entlasten, die Umwelt schützen oder indigenen Gemeinschaften das Land restituieren sollen... weiter

Umsiedlungsprozess von El Hatillo in Kolumbien

Im Laufe des Jahres 2016 hat sich die Situation laufend verschlechtert und gegen Jahresende massiv zugespitzt
Aufgrund der Bergbauaktivitäten im Departamento Cesar werden die drei Gemeinden El Hatillo, Boquerón und Plan Bonito zwangsweise umgesiedelt. Verantwortlich für die Umsiedlungsprozesse sind laut einer im Jahr 2010 verabschiedeten Regierungsverordnung die Hauptbergbauunternehmen der Region. Die... weiter

Kolumbien ‒ Genozid, nicht Natur

Die Kinder der Wayuú-Indigenen in Kolumbien sterben nicht primär an den Folgen von El Niño und des Klimawandels
La Guajira ist das nördlichste Departement Kolumbiens, am Atlantik gelegen. Dort leben rund 500.000 Menschen, vor allem Mitglieder des indigenen Wayuú-Volkes. Seit 2012 ist kein Regen mehr gefallen. Doch die Kinder der Wayuú in Kolumbien sterben nicht primär an den Folgen von El Niño und des... weiter

NGOs: Siemens verstößt gegen Leitlinien der UNO

Deutscher Konzern an umstrittenen Staudammprojekten in Brasilien und Honduras beteiligt. Kooperation mit "zwielichtigen Minen" in Peru und Kolumbien
München. Bei der Hauptversammlung der Siemens AG am Dienstag in München hat ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) ein sofortiges Umsteuern des Technologiekonzerns in Menschenrechts- und Umweltfragen gefordert. Sie werfen Siemens vor allem die Beteiligung an Zuliefer-... weiter