Journalismus

62 Artikel

Regierung von Milei in Argentinien greift Pressefreiheit an

Der argentinische Präsidentenpalast Casa Rosada in Buenos Aires
Regierung entzieht Zugang zum Präsidentenpalast mit Verweis auf "Spionage". Verbände sprechen von Angriff auf Pressefreiheit
Buenos Aires. Am 23. April hat die argentinische Regierung unter Präsident Javier Milei eine Zugangssperre zum Präsidentenpalast Casa Rosada für alle bislang akkreditierten Journalisten verhängt, deren Zugangsberechtigungen via Fingerabdruck zeitgleich aus dem Zugangssystem... weiter

Assange ist frei: Ist die Bedrohung des Rechts auf Information vorbei?

Assange wurde zu einem weltweiten Beispiel für Transparenz, das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Recht auf Information
Julian Assange, der die grausamen Praktiken von Regierungen in den USA und vielen anderen Ländern an die Öffentlichkeit gebracht hat, ist frei. Nach mehr als fünf Jahren Haft verließ er am Montag das Londoner Belmarsh-Gefängnis und bestieg ein Flugzeug in seine Heimat Australien. Der Wikileaks-... weiter

Kuba: "Gesetz über soziale Kommunikation" verabschiedet

Mit dem Gesetz solle die Kommunikationsarbeit "effektiver, breiter und transparenter" werden, so Präsident Díaz-Canel
Am 25. Mai hat Kubas Parlament ein Gesetz verabschiedet, mit dem der Medienbetrieb der Insel auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt wurde: Das Ley de comunicación social" (Gesetz über soziale Kommunikation). Mit ihm soll die Kommunikationsarbeit "effektiver, breiter und transparenter"... weiter

In El Salvador greift Repression das Recht auf eine informierte Gesellschaft an

Regierung verfolgt Kontrolle der öffentlichen Meinung und beansprucht Erfolge bei der Eindämmung der Bandengewalt. Proteste gegen willkürliche Verhaftungen
San Salvador. Neun Journalist:innen haben nach Angaben des Journalistendachverbandes Apes El Salvador wegen Repressalien gegen sie und ihre Familien verlassen. Der Beauftragte für Meinungsfreiheit bei der Interamerikanischen Menschenrechtskommission, Pedro Vaca, forderte die... weiter

Frauenmorde in Mexiko: "Kein Willen zur Aufklärung"

Ein Gespräch über Feminizide, Staatsversagen, Korruption und ein persönliches Versprechen von Präsident Andrés Manuel López Obrador
Am 2. Juni 2018 wurde im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca die Fotojournalistin María del Sol Cruz Jarquín getötet. Vier Jahre später war ihre Mutter Soledad Jarquín Edgar auf einer Rundreise durch Europa, damit es endlich einen Fortschritt bei den Ermittlungen gibt. Sie sprach mit Abgeordneten des... weiter