Juan Manuel Santos

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Gefährdet neuer Präsident von Kolumbien die Friedensprozesse?

Iván Duque will Friedensabkommen mit Farc ändern. Analysten befürchten Risiko für Verhandlungen mit ELN-Guerilla. Amnesty International "besorgt"

Bogotá. Nach dem Wahlsieg des rechten Kandidaten Iván Duque aus dem Lager des ehemaligen Präsidenten Álvaro Uribe werden Bedenken über den Fortgang der Friedensprozesse in Kolumbien … weiter ›

Iván Duque gewinnt Stichwahl um Präsidentschaft in Kolumbien

Rechter Kandidat setzt sich mit 53,9 Prozent durch. Gustavo Petro siegt in ärmeren Departments. Friedensprozess in Gefahr

Bogotá. In der entscheidenden Stichwahl ist am gestrigen Sonntag der rechtskonservative Kandidat Iván Duque zum neuen Präsidenten von Kolumbien gewählt worden. … weiter ›

Kolumbien tritt OECD und Nato bei, Santos spricht vor Europaparlament

Globaler Partner der Nato und Mitglied im "Club der Reichen". EU verspricht weitere 15 Millionen Euro für Friedensprozess. 282 politische Morde seit 2016

Brüssel/Straßburg/Paris/Bogotá. Kolumbien hat im Zuge eines Europa-Besuchs von Präsident Juan Manuel Santos den Beitritt in die Nato als "globaler Partner" zum Abschluss gebracht und … weiter ›

Gesetzgebung für die Friedensjustiz in Kolumbien auf der Kippe

Zeit für Erlass der Friedensgesetze durch Eilverfahren endet in einem Monat. Kongress bremst. Internationaler Strafgerichtshof kritisiert Übergangsjustiz

Bogotá. Auch über ein Jahr nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens in Kolumbien hat der Kongress die Übergangsjustiz für den Frieden (JEP) noch nicht reglementiert, obwohl … weiter ›

Regierung militarisiert den Süden Kolumbiens nach Massaker im Kokagebiet

Bauernorganisationen wollen Programme zur Ersetzung des Kokaanbaus statt Militärpräsenz. Gewaltsame Koka-Vernichtung entspricht Anweisungen aus Washington

Bogotá. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat die Entsendung von 6.500 Militärs und Polizisten in den südwestlichen Landkreis Tumaco angekündigt. Dort hatten mutmaßlich … weiter ›

Paramilitärs in Kolumbien künden Bereitschaft zur Entwaffnung an

Regierung lotet Rechtsmöglichkeiten aus. Gespräche zwischen Milizen und Regierung seit über einem Jahr. Farc-Sprecher begrüßt die Ankündigung

Bogotá. In Kolumbien hat der Generalkommandant der paramilitärischen Struktur Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen (AGC), Dairo Úsuga alias "Otoniel" den Willen seiner … weiter ›

Verfassungsgerichtsurteil bedroht Friedensgesetze in Kolumbien

Tür für Änderungen der Friedensvereinbarungen im Kongress geöffnet. Gegner des Abkommens gewinnen Spielraum. Farc könnten Entwaffnungstermine absagen

Bogotá. Der Verfassungsgerichtshof von Kolumbien hat zwei Kernregelungen der Verfassungsreform zur Umsetzung des Friedensabkommens für nichtig erklärt. Nun muss der Kongress nicht … weiter ›

Regierung regelt Freilassung möglicher Verbrecher des Militärs in Kolumbien

Neues Dekret setzt Verdächtige und Beschuldigte der Sicherheitskräfte auf freien Fuß. Unter Menschenrechts- und Opferorganisationen herrscht Empörung

Bogotá. Die Regierung von Kolumbien hat das Dekret 706 zur Sonderbehandlung für Angehörige der Sicherheitskräfte im Rahmen der Justiz für den Frieden (JEP) erlassen. Das Regelwerk … weiter ›

Kolumbien weitet polizeiliche Befugnisse massiv aus

Der neue Polizeikodex für Kolumbien wird als "diktatorisch" bezeichnet
Festnahmen und Durchsuchungen ohne richterliche Anordnung möglich. Mehr Rechte für Polizei gegen Proteste. Verfassungsklage eingereicht

Bogotá. In Kolumbien ist Anfang dieser Woche ein neuer Polizeikodex in Kraft getreten, den Präsident Juan Manuel Santos trotz massiver Kritik durchgesetzt hatte. Menschenrechtler … weiter ›

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