Kriminalisierung

53 Artikel

El Salvador: Nach einem Jahr in Haft und wiederholten Menschenrechtsverletzungen müssen die Behörden Ruth López unverzüglich freilassen

Die Juristin und Leiterin der Antikorruptions- und Justizeinheit der Menschenrechtsorganisation Cristosal sitzt in El Salvador in Haft. Amerika21 dokumentiert die Pressemitteilung von Amnesty International zum Jahrestag ihrer Festnahme
San Salvador. Ein Jahr nach der willkürlichen Verhaftung zeigt sich Amnesty International erneut besorgt über die Menschenrechtsverletzungen gegenüber Ruth López. Amnesty fordert die salvadorianischen Behörden auf, ihr das Recht auf ein ordnungsgemäßes Verfahren uneingeschränkt zu... weiter

Ecuador: Neuer Schlag gegen linke Opposition

Guayaquil. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist Aquiles Álvarez, Bürgermeister der ecuadorianischen Metropole Guayaquil, in seinem Haus festgenommen worden. Álvarez, ein Gegner der Noboa-Regierung, sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Zehn weitere Personen, darunter seine... weiter

Kriminalisiert Ecuadors Regierung die linke Opposition?

Hausdurchsuchungen wegen angeblicher Geldzahlungen aus Venezuela. Jurist:innen und Politiker:innen sehen dagegen einen Fall von Lawfare gegen Gegner:innen von Staatschef Noboa
Quito. Die ecuadorianische Generalstaatsanwaltschaft hat am Mittwoch eine Reihe von Hausdurchsuchungen in Privathäusern der politischen Opposition durchgeführt. Betroffen sind mindestens drei führende Politiker:innen der linken Partei Revolución Ciudadana (Bürgerrevolution, RC).... weiter

Fünf indigene Aktivisten in Mexiko nach mehr als drei Jahren frei

Ursprüngliches Verfahren wies schwere Mängel auf. Inhaftierung laut UN willkürlich. Menschenrechtsorganisationen feiern Freilassung
San Cristóbal de Las Casas. Nach mehr als drei Jahren Haft sind am 21. November 2025 die fünf indigenen Tzeltal-Menschenrechtsverteidiger aus San Juan Cancuc im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas freigelassen worden. Manuel Sántiz Cruz, Agustín Pérez Domínguez, Juan Velasco... weiter

Petro wirft Trump "ethnischen Krieg" vor, auch Sheinbaum übt Kritik

Auslöser sind Krawalle und der Einsatz des Militärs in Chicago. Abschiebeflüge gehen vor allem nach Lateinamerika und in die Karibik
Bogotá/Mexiko-Stadt/Chicago. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump vorgeworfen, mit seinen Maßnahmen zur Beschleunigung der Abschiebung von Migrant:innen einen ethnischen Krieg ausgelöst zu haben. Auch die mexikanische... weiter

Guatemala: Staatsanwaltschaft nimmt indigene Anführer wegen "Terrorismus" fest

Regierung und Zivilgesellschaft sprechen von "Putschversuch". Nationale und internationale Statements zur Verteidigung der Demokratie
Guatemala-Stadt. Guatemalas Regierung hat eine einstweilige Verfügung gegen Generalstaatsanwältin María Consuelo Porras eingebracht. Dies erklärte Präsident Bernardo Arévalo auf einer Pressekonferenz am Dienstag und sprach von einem "Putschversuch" durch die Behörde. Er ... weiter