Landkonflikte

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Neue Regierung in Chile kündigt Ende des Ausnahmezustands in Wallmapu an

Nach Jahrzehnten militärischer Aufrüstung der Polizei und knapp zwei Jahren Militärpräsenz im Mapuche-Gebiet setzt Regierung auf Dialog mit Indigenen
Santiago. Am ersten Tag im Amt hat die neue Regierungssprecherin Camila Vallejo bekannt gegeben, dass der derzeit geltende Ausnahmezustand im Mapuche-Gebiet im Süden Chiles, dem... weiter

Landkonflikt bleibt zentrale Herausforderung für den Frieden in Kolumbien

Vertriebene warten immer noch auf ihr Land oder müssen erneut fliehen. Indigene, kleinbäuerliche und afrokolumbianische Gemeinden fortwährend bedroht
"Wir Lateinamerikaner sind arm, weil der Boden, auf dem wir gehen, reich ist", hat der Uruguayer Eduardo Galeano in seinem Werk "Die offenen Adern Lateinamerikas" geschrieben. Damit meint er, dass... weiter

a21-Podcast #5: Fünf Jahre Friedensvertrag in Kolumbien ‒ eine Bilanz

Fünfte Folge des amerika21-Podcasts: Eine Bilanz der Umsetzung des Friedensvertrages von 2016 zwischen Farc-Guerilla und kolumbianischer Regierung. Ein Interview mit Dr. Ani Dießelmann in Cali, Kolumbien.
Am 30. November 2016 trat nach vier Verhandlungsjahren ein Friedensabkommen zwischen der größten Guerilla Kolumbiens, den Farc-EP, und der kolumbianischen Regierung in Kraft. Es sollte den fast sechs... weiter

Guatemala: Vertreibungen im Schatten des Ausnahmezustands

Behörden verweigern Klärung strittiger Besitzverhältnisse. Amtsgericht ordnet Räumung zugunsten einer Palmölfirma an. Proteste in der Hauptstadt und landesweite Straßensperren
Chinebal, El Estor. 96 Familien der Gemeinde Palestina auf der Finca Chabiland sind von ihrem Land vertrieben worden. In der Region, auch im betroffenen Landkreis El Estor im... weiter