Umweltkatastrophe

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Sieben Jahre nach Dammbruch in Brasilien startet Prozess gegen Vale

Betroffene und Famlien der Opfer fordern Gerechtigkeit. TÜV-Süd beteiligt. Auch in Deutschland soll Anklage erfolgen.
Belo Horizonte. Am Montag hat am Bundesgericht der 6. Region (TRF-6) in Belo Horizonte der Strafprozess zum Dammbruch von Brumadinho begonnen. Sieben Jahre nach der Katastrophe vom 25. Januar 2019 müssen sich der Bergbaukonzern Vale, eine brasilianische Tochtergesellschaft von TÜV-... weiter

Brasilien: Greenpeace fordert Bohrstopp nach Leck im Amazonasbecken

Petrobras entdeckt Leck im Amazonasbecken und stoppt Bohrungen. Greenpeace und Anrainergemeinden haben vor Verschmutzung gewarnt und verlangen sofortigen Bohrstopp
Brasília. Anfang 2026 sind rund 15.000 Liter Bohrflüssigkeit aus einem Bohrloch der brasilianischen Ölgesellschaft Petrobras in der Nähe des Amazonasbeckens ausgetreten. Nach Angaben des Unternehmens wurde das Leck am 4. Januar 2026 etwa 175 Kilometer vor der Küste von Amapá in... weiter

Hurrikan Melissa verwüstet Jamaika, Kuba und Haití

Dutzende Todesfälle in der Karibik. 70 Prozent Jamaikas ohne Strom. Kuba meldet schwere Schäden, aber bisher keine Toten. Klimakrise verschlimmert Stürme
Kingston/Puerto Príncipe/Havanna. Hurrikan Melissa hat nach seinem Zug über Jamaika und Kuba zahlreiche Tote, Verletzte und massive Sachschäden hinterlassen. Mittlerweile hat der Sturm in deutlich abgeschwächter Form die Bahamas erreicht und zieht über den Bermuda-... weiter

Umweltkatastrophe in Ecuador: Angriff auf Ölpipeline?

Bis zu 500.000 Menschen im Norden Ecuadors sind ohne Trinkwasser. Energieministerin spricht von Sabotageakt. Es droht eine wirtschaftliche und ökologische Krise. Zwei Flüsse für tot erklärt
San Mateo de las Esmeraldas. In der nördlichen Provinz Esmeraldas, im ecuadorianischen Grenzgebiet zu Kolumbien, zeichnet sich eine Umweltkatastrophe ab. Am 13. März kam es nach anhaltenden starken Regenschauern zu Erdrutschen, bei denen die Trans-Ecuadorianische Ölpipeline (Sote)... weiter

Neun Jahre nach Dammbruch in Brasilien: Für Betroffene ist Deal mit Konzernen unzureichend

Soziale Bewegungen sehen Einigung als Schritt in die richtige Richtung. Betrag reiche aber nicht aus, um Rechte der Geschädigten ganz wiederherzustellen
Brasília. Während brasilianische und internationale Medien das Abkommen der Regierung von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva mit den Bergbaukonzernen über Reparationszahlungen in Höhe von 132 Milliarden Reais (R$) als historisch bezeichnen, kritisieren Betroffene den Schritt als... weiter

Verheerende Waldbrände in Chile

Viña del Mar/Quilpué/Santiago de Chile. Extreme Brände haben in Küstenstädten in Chile große Zerstörungen angerichtet und mindestens 122 Todesopfer gefordert. Mittlerweile konnten die Brände, bis auf wenige wiederauflebende Brandherde, unter Kontrolle gebracht werden. Präsident... weiter