Verschwindenlassen

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UN sieht in Verschwindenlassen in Mexiko Verbrechen gegen die Menschheit

Ausschuss reicht entsprechenden Antrag an Generalversammlung der UN. Regierung von Sheinbaum weist den Bericht als "tendenziös" zurück
Mexiko-Stadt/Genf. Der Ausschuss der Vereinten Nationen gegen das Verschwindenlassen (CED) hat am vergangenen Donnerstag beschlossen, die Untersuchungen wegen des Verschwindenlassens in Mexiko an die Generalversammlung der Vereinten Nationen weiterzuleiten. Der Ausschuss stützt... weiter

Proteste gegen das Vergessen in Argentinien anlässlich des 50. Jahrestags des Militärputsches

Landesweit nahmen Hunderttausende an Märschen und Gedenkveranstaltungen teil. Wachsender Anteil der Bevölkerung leugnet Taten der Diktatur
Buenos Aires/Córdoba. Anlässlich des 50. Jahrestages des Militärputsches ist es am Dienstag in Argentinien landesweit zu Gedenkmärschen und Protestveranstaltungen gekommen. Menschenrechtsorganisationen organisierten die Veranstaltungen unter dem Motto "Mehr denn je: Nie Wieder!" (... weiter

Massengrab in Mexiko mit 60 Toten entdeckt, fünf Festnahmen

Ermittlungen führen die Taten auf eine kriminelle Gruppe zurück. Angehörige von Verschwundenen kritisieren die Regierung von Claudia Sheinbaum
Hermosillo. Am 15. Oktober sind im Bezirk Hermosillo im mexikanischen Bundesstaat Sonora 60 Leichen entdeckt worden. Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates (FGJ) bestätigte den Fund auf einem Grundstück an der Straße 26 in Richtung der Küste von Hermosillo. Das Kollektiv... weiter

Indigener Aktivist in Mexiko verschleppt, Täter weiter straffrei

Das Land verteidigen ist kein Verbrechen
Politiker sollen in das Verbrechen involviert sein, Zeugen bekamen Morddrohungen. Anwalt musste wegen Drohungen gewechselt werden
Zoquitlán/Mexiko-Stadt. Der indigene Aktivist Sergio Rivera Hernández gilt seit dem 23. August 2018 als gewaltsam verschwunden. An diesem Tag haben Augenzeugen gesehen, wie Rivera absichtlich angefahren und anschließend von bewaffneten Männern mit einem Pick-up-Truck verschleppt ... weiter

Chile: Die Landfrage und die Frage nach einer verschwundenen Mapuche

Julia Chuñil ist verschwunden. Sie hatte das Land eines Nachfahren deutscher Siedler besetzt. Der Fall öffnet unverheilte Wunden im Süden des Landes
Seit bald vier Monaten ist die Mapuche Julia Chuñil verschwunden. Die Frau lebte in einem einfachen Holzhaus, hütete ein paar Hühner, Kühe und Schweine und besetzte dabei das Land eines Großgrundbesitzers deutscher Herkunft. Letzteres sollte ihr zum Verhängnis werden, so klagen zumindest... weiter

Mexiko: Zehn Jahre Ayotzinapa

Bis heute ist kein führender Vertreter der Macht wirklich vollständig für dieses Staatsverbrechen vor Gericht gestellt und verurteilt worden
Ein Jahrzehnt des gewaltsamen Verschwindenlassens der 43 Studenten aus Ayotzinapa in der Nacht des 26. September 2014. Eine grausame Tat, die auch die derzeitige Bundesregierung als staatliches Verbrechen anerkennt. Eine Wunde, die eine ganze Generation gezeichnet und eine fast unüberbrückbare... weiter