Indígenas

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Notstand im Gebiet der Yanomami in Brasilien: Illegale Bergleute verlassen die Region

Regierung ergreift mehr Schutzmaßnahmen. Gesundheitsamt verstärkt Bekämpfung von Malaria. Demarkierung von 14 indigenen Gebieten angekündigt
Boa Vista. Die Maßnahmen der Regierung in Brasilien zur Vertreibung der illegalen Arbeiter:innen aus den Gebieten der Yanomami-Indigenen zeigen erste Erfolge. Viele Arbeiter:innen beginnen, die Region zu verlassen. Die brasilianische Luftwaffe sichert derzeit den Luftraum über... weiter

Brasilien: Notstand im Gebiet der Yanomami ausgerufen

Mehr als 500 indigene Kinder starben in den letzten vier Jahren. Genozidvorwürfe gegen Bolsonaro. Gericht fordert Plan zum Schutz der Indigenen. Lula verspricht, illegalem Bergbau ein Ende zu setzen
Boa Vista. Das brasilianische Gesundheitsministerium hat für das Gebiet der Yanomami den Notstand ausgerufen. 53 Yanomami-Kinder befinden sich im Krankenhaus des Bundesstaats Roraima, alle von ihnen sind stark untergewichtig. Die Luftwaffe liefert seit Montag Lebensmittel in die... weiter

Sonderkommission in Brasilien soll im Fall verschwundener Yanomami ermitteln

Illegaler Bergbau führt zu Hunger, sexueller Gewalt und Krankheit in indigenen Gebieten. Unterstützer:innen fordern Schutz von Seiten des Staates
Boa Vista. Nachdem ein junges Yanomami-Mädchen von illegalen Bergarbeitern vergewaltigt und getötet wurde, hat das Plenum der brasilianischen Abgeordnetenkammer nun die Gründung einer externen Kommission beschlossen, die den Fall untersuchen soll. Hinter dieser Entscheidung... weiter

Anstieg der Kindersterblichkeit bei Yanomami-Indigenen in Brasilien

In den vergangenen Jahren starben immer mehr indigene Kinder. Fehlende medizinische Versorgung und illegaler Bergbau werden als Gründe genannt
Boa Vista. Die Yanomami-Indigenen machen nur 0,013 Prozent der brasilianischen Bevölkerung aus, trotzdem haben sie einen Anteil von sieben Prozent an der landesweiten Kindersterblichkeitsrate. Allein in den Jahren 2019 und 2020 starben nachweislich 24 Yanomami Kinder im Alter... weiter

Brasilien: Angriffe mit Schusswaffen und Gasbomben auf Yanomami

Bereits vier Angriffe. Auch Kinder unter den Toten. Angst vor erneutem Massaker und Forderung nach Schutz
Boa Vista. Bereits zum vierten Mal in diesem Monat fordern die Yanomami, das größte indigene Volk des brasilianischen Amazonas, Hilfe vom Staat. Seit elf Tagen kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Minenarbeiter:innen. Diese versuchen in die Gebiete der Indigenen... weiter

Goldrausch in indigenen Schutzgebieten in Brasilien

Zahl der illegalen Goldgräber steigt drastisch an. Malaria und mit Quecksilber verseuchte Flüsse bedrohen Yanomami im Bundesstaat Roraima
Roraima. Mehr als 10.000 illegale Goldgräber sollen sich derzeit auf dem Gebiet der Indigenen Yanomami im Norden Brasiliens befinden. Die Zahlen folgen einer Schätzung des größten Vereins der Yanomami, Hutukara. Bereits im Mai dieses Jahres hatte ein Gefolge der Yanomami und der Ye... weiter

Proteste gegen Siemens-Beteiligung an Belo Monte

Protest gegen Belo Monte vor Siemens Hauptversammlung
Organisationsbündnis protestiert bei Aktionärsversammlung in München. Projekt verstößt gegen Menschenrechts- und Umweltstandards
München/Berlin. Anlässlich der Hauptversammlung der Siemens AG in München hat am Mittwoch ein Bündnis von Menschenrechts- und Umweltorganisationen gegen die Lieferung von Turbinen an das umstrittene Staudammprojekt Belo Monte am Xingu-Fluss in Brasilien demonstriert.... weiter

Baustopp für Belo-Monte-Staudamm aufgehoben

Protest gegen Belo Monte vor Voith-Zentrale
Brasiliens Oberster Gerichtshof lässt Bagger wieder rollen. Indigene protestieren
Brasília. Der Bau des drittgrößten Staudammes der Welt, Belo Monte, am Xingu-Fluss im amazonischen Bundesstaat Pará darf nach einer Gerichtsentscheidung von Montag nach mehrwöchigem Baustopp wieder aufgenommen werden. Der Vorsitzende des Obersten Gerichtshofs in Brasília, Minister... weiter

Proteste gegen Staudammprojekt in Amazonien

"Marsch der Frauen" in Rio de Janeiro
Staatliche Entwicklungsbank BNDES in Rio kurzzeitig besetzt. Proteste auch gegen die Firma Voith in Heidenheim und vor der Botschaft in Berlin
Rio de Janeiro/Berlin. Rund 10.000 Teilnehmerinnen des "Marschs der Frauen" (Marcha das Mulheres) haben Anfang der Woche vor der Zentrale  der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES in Rio de Janeiro gegen die Kreditförderung für die umstrittenen Staudammbauten durch die Bank... weiter