Wirtschaftskrise

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Argentinien kommt aus den Turbulenzen nicht heraus

Ministerwechsel und Attentat auf Vizepräsidentin Kirchner inmitten der Wirtschaftskrise
Die argentinische Mitte-links-Regierung von Alberto Fernández trat wenige Monate vor der Corona-Pandemie ihr Amt an. Seitdem jagt eine Krise die nächste. Im Juli gaben sich drei Wirtschaftsminister die Klinke in die Hand, im August erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die mächtige... weiter

Einer von drei Arbeitnehmern in Argentinien lebt in Armut

Corona-Pandemie und Verlust der Wirtschaftskraft der letzten Jahre treibende Faktoren. Verarmung der Angestellten in regulären Arbeitsverhältnissen. Leichte Erholung in Sicht
Buenos Aires. Laut einer neuen Studie der Katholischen Universität Argentiniens (UCA) liegt der Verdienst bei einem von drei Arbeitnehmern im Land unter der Armutsschwelle. Auch das Institut für öffentliche Politik und Denken (IPyPP) untersuchte diese Entwicklung. In beiden Studien... weiter

Armut in Argentinien steigt dramatisch

Höchster Stand seit 2006. Mehr als die Hälfte der Kinder gilt als arm, mehr als 15 Prozent leiden unter extremer Armut. Einbruch der Wirtschaft als Folge der Corona-Pandemie
Buenos Aires. In Argentinien leben derzeit rund 42 Prozent der Bevölkerung in Armut. Mehr als zehn Prozent sind von extremer Armut betroffen. Diese Zahlen gehen aus dem kürzlich veröffentlichten Armutsbericht des staatlichen Statistikinstituts Indec für das zweite Halbjahr 2020... weiter

Wirtschaftlicher Notstand in Argentinien: Kongress verabschiedet Maßnahmenpaket

Mehr Steuern für Agrarexporte, 30 Prozent Gebühr für Devisenkäufe. Strom- und Gastarife, aber auch Renten für bis zu sechs Monate eingefroren
Buenos Aires. Zehn Tage nach dem Amtsantritt der Mitte-links-Regierung von Präsident Alberto Fernández hat der argentinische Kongress am Samstagmorgen ein Maßnahmepaket verabschiedet, das die Auswirkungen der Wirtschaftskrise im Land lindern soll. Es zielt auf die Bekämpfung der... weiter

Argentinien ‒ fest im Griff von Verschuldung und korrupten Eliten ?

Eine leichte Brise der Hoffnung auf Wandel erfasst das Land und lässt ein Ende des neoliberalen Projektes möglich erscheinen
Siebzehn Jahre nach der Staatspleite 2002 steckt Argentinien erneut in einer wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Krise. Allerdings ist ein Aufstand gegen die politische Klasse wie zu jener Zeit eher unwahrscheinlich. Damals hat der Internationale Währungsfonds (IWF) Argentinien fallen... weiter

Argentinien: Die Krise erreicht den Alltag

Die Menschen sind wütend auf Macri. Sie fühlen sich betrogen. Er hat eine Reduzierung der Armut und mehr Arbeit versprochen, aber genau das Gegenteil ist eingetroffen
Wachsende Arbeitslosigkeit, ein Anstieg der Armut, immer mehr Menschen, die auf der Straße enden, weil sie die Miete nicht mehr bezahlen können; Eltern, die entscheiden müssen, ob sie ihren Kindern den Bus zur Schule oder Essen bezahlen; Häuser ohne Strom und Gas – Situationen, die in dem immer... weiter

Abgeordnetenhaus von Argentinien stimmt für "Soziales Notstandsgesetz"

Sozialleistungen in Milliardenhöhe geplant. Breite Unterstützung politischer Lager und Gewerkschaften. Wirtschaftskrise führt zu Kündigungswelle im Privatsektor
Buenos Aires. Die Kammer der Abgeordneten im argentinischen Kongress hat in dieser Woche ein Gesetz verabschiedet, das den sozialen Notstand bis zum 31. Dezember 2019 erklärt. Es sieht die Abgabe von umgerechnet rund 1,8 Milliarden Euro an Sozialleistungen für informell Beschäftige... weiter