Klimawandel

23 Artikel

Aktive Filter: Brasilien (zurücksetzen)

Abschlusserklärung des Gipfels der Völker im Hinblick auf die COP30

Brasilianische und internationale Basisorganisationen kämpfen für soziale Klimagerechtigkeit
Wir, die Teilnehmenden des Gipfels der Völker, versammelt vom 12. bis 16. November 2025 in Belém do Pará im brasilianischen Amazonasgebiet, erklären den Völkern der Welt, was wir in monatelanger Vorbereitung und während dieser Tage hier zusammen in sozialen Kämpfen, Debatten, Studien, im Austausch... weiter

COP30 in Brasilien: La Vía Campesina fordert Klimagerechtigkeit

Die Bewegung verlangt Agrarreform und Ernährungssouveränität. Sie lehnt Emissionshandel und -kompensationen ab. Keine Lösung für Klimakrise im Kapitalismus
Belém. Zu Beginn der Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien hat die internationale Bewegung La Vía Campesina ("Der bäuerliche Weg") ihr globales Manifest für Klimagerechtigkeit vorgestellt, in dem sie konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Beendigung... weiter

Brasilien: Weltgrößter Fleischkonzern JBS kann Abholzung Amazoniens nicht wie versprochen eindämmen

Rinderzucht Hauptursache für Rodung. Vielfältige Probleme beim Erreichen der Null-Entwaldungsziele
Brasilía. Der Fleischkonzern JBS S.A. kann sein Ziel, bis Ende 2025 Rindfleisch in Amazonien nur noch aus rodungsfreier Herkunft zu beschaffen, wohl nicht einhalten. Das geht aus einer neuen Untersuchung von Guardian, Unearthed und Repórter Brasil hervor. Hier enthüllen über 35... weiter

COP27: Lula da Silva stellt Klimaagenda für Brasilien und den Amazonas vor

Lula kündigt Führungsrolle Brasiliens beim globalen Klimaschutz an und verspricht, den reichen Ländern Druck zu machen, ihre Zusagen einzuhalten
Sharm el-Sheikh. Während die Ergebnisse der Verhandlungen auf dem 27. UN-Klimakonferenz (COP27) in Ägypten hinter den Erwartungen zurückbleiben, hat sich dennoch etwas ereignet, das vielen Hoffnung für den globalen Klimaschutz macht: Die Teilnahme von Brasiliens ehemaligem und neu... weiter

Sieg Lulas: Neustart für die Zusammenarbeit mit Brasilien bei Regenwald- und Klimaschutz

Klimadiplomatie soll eine Priorität von Lulas Außenpolitik werden. Deutschland und Norwegen kündigen Reaktivierung des Amazonienfonds an
Brasília. Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben dem Linken Luiz Inácio "Lula" da Silva (Arbeiterpartei, PT) schnell zu seinem Sieg bei den  Präsidentschaftswahlen in Brasilien gratuliert. Bei den meisten war Erleichterung spürbar und viele äußerten ihre Hoffnung auf... weiter

Brasilien: Richtungswahl auch für das Klima und die Umwelt

Sowohl Jair Bolsonaro als auch Lula da Silva werben mit mehr Klimaschutz um die Gunst der Wähler. Eine Analyse
Am 2. Oktober 2022 können 156 Millionen Brasilianerinnen und Brasilianer einen neuen Präsidenten wählen. Die Wahl zwischen dem Amtsinhaber Jair Bolsonaro und seinem Herausforderer Lula da Silva gilt als richtungsweisend, auch für die Umwelt- und Klimaschutzpolitik des südamerikanischen Landes,... weiter

Gericht in Brasilien entscheidet: Regierung muss Klimafonds reaktivieren

Unterlassung staatlicher Klimamaßnahmen für verfassungswidrig erklärt. Regierung muss Klimafonds umsetzen, auch um Entwaldung zu reduzieren
Brasília. Der Oberste Gerichtshof Brasiliens hat in einem Urteil zum nationalen Klimaschutz einer Klage mehrerer Oppositionsparteien stattgegeben. Die Parteien PT, PSOL, PSB und Rede Sustentabilidade warfen in ihrer Klage aus dem Jahr 2020 der Regierung von Präsident Jair... weiter

Vor UN-Klimakonferenz 2021: Regierung von Brasilien will Klimaziele nachbessern

Regierung Bolsonaro stellt "Nationales Programm für grünes Wachstum" vor. Ziele: Klimaneutralität bis 2050 und Ende der Amazonasabholzung vor 2030
Brasília. Eine Woche vor Beginn der 26. Weltklimakonferenz in Glasgow (COP26) hat die Regierung von Präsident Jair Bolsonaro das "Nationale Programm für Grünes Wachstum" lanciert. Es soll Finanzmittel und Subventionen anbieten, um die Verringerung der CO2-Emissionen, die Erhaltung... weiter

Argentinien, Brasilien und Paraguay von schwerer Dürre im Paraná-Becken betroffen

Trinkwasser- und Energieversorgung, Schiffsverkehr und Landwirtschaft sind gefährdet. Zu den Ursachen gehören auch Klimawandel und massive Abholzungen
Asunción/Brasília/Buenos Aires. Der Schiffsverkehr in Paraguay auf dem für den Waren- und Gütertransport zentralen Paraná-Fluss ist wegen der Dürre im Großraum des Wassereinzugsgebiets des Paraná nahezu zum Erliegen gekommen. Daher einigten sich Paraguay, Argentinien und Brasilien... weiter

Neue Studie: Privates Investment begünstigt Waldzerstörung im Amazonas

Globaler Klimawandel wird dadurch immer weiter beschleunigt. HRW warnt aus diesem Grund vor Abschluss des Freihandelsabkommens EU-Mercosur
Brasília. Großflächige Landkäufe mit einer Fläche von mindestens 200 Hektar tragen zur Zerstörung der Tropenwälder bei, wie aus einer neuen Studie von Nature Geosciences hervorgeht. Die Studie hat die Folgen von mehr als 80.000 Kaufverträgen analysiert, die zwischen 2000 und 2018... weiter

Klimaproteste in Brasilien

Spätestens seit im August die Schlagzeilen über den brennenden Amazonas um die Welt gehen, ist der internationale Fokus der Umweltbewegung wieder auf Brasilien gerichtet
Zwar wurden auch in anderen Ländern Südamerikas große Waldflächen vom Feuern zerstört, aber in Brasilien ist seit Anfang des Jahres ein Präsident an der Macht der den menschengemachten Klimawandel leugnet und sich für eine wirtschaftliche Ausbeutung des Amazonasgebietes einsetzt. Zu meinem... weiter

Bundesentwicklungsminister Müller auf Brasilienreise

Deutschland und Brasilien sind sich im Tropenwaldschutz nicht einig
Minister diskutiert mit Brasiliens Regierung Amazonaswaldschutz, Freihandelsabkommen und zukünftige Zusammenarbeit
Brasília. Gerd Müller, deutscher Entwicklungsminister, hat sich zu einem knapp einwöchigen Besuch in Brasilien aufgehalten. Im Mittelpunkt der Reise stand der Schutz des brasilianischen Amazonasregenwaldes und des Weltklimas. Neben Treffen mit der Regierung gehörten zum Programm... weiter