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Situation der Menschenrechte in Mexiko

Berlin: Veranstaltung über Militarisierung, Frauenmorde und Straflosigkeit

mit

  • Veronica Corchado (Pacto por la Cultura, Ciudad Juárez)
  • Cristina Hargada (Menschenrechtszentrum Tlachinollan, Guerrero)

Kurz nach seinem Regierungsantritt 2006 erklärte Mexikos Präsident Felipe Calderon den „Krieg gegen den Drogenhandel“ und schickte hierzu das Militär auf die Straße. Das Ergebnis ist, neben einer umfassenden Militarisierung bedeutender Teile des öffentlichen Lebens, die allgemeine Zunahme von Gewalt – Beobachter_innen gehen von über 28.000 Toten im „Drogenkrieg“ aus. Die wenigsten hiervon dürften direkt mit dem Drogengeschäft zu tun haben. Die Militarisierung des Landes durch den mexikanischen Staat trifft dabei vor allem die Zivilbevölkerung und nicht zuletzt die sozialen Bewegungen im Land, die in den letzten Jahren immer wieder Ziel von staatlichen und parastaatlichen Angriffen waren.

Termindaten
Datum: 
29.09.2010, 20:00
Stadt: 
Berlin
Veranstaltungsart: 
Informationsveranstaltung
Veranstaltungsort: 
Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)
Veranstalter: 
Carea, FDLC, Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., peace brigardes international (pbi) - deutscher Zweig
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