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Kohle + Erdöl für uns? – Vertreibung in Kolumbien!

Mainz: VertreterInnen der Kleinbauernorganisation Ascamat, des Verbandes der Vertriebenen und Rechtsanwältinnen berichten über die Situation in der Region Catatumbo/Kolumbien

Die Region Catatumbo im Nordosten Kolumbiens ist reich an Wäldern, Wasser, fruchtbaren Böden, Tieren und Pflanzen sowie Erdöl, Uran und Kohle. Für die Erdölförderung ist schon viel Land zerstört worden. In den letzten Jahren haben die Bedrohungen durch den geplanten Kohletagebau und die Paramilitärs zugenommen. 30000 Menschen wurden vertrieben oder sind geflohen. Trotz der zunehmenden Menschenrechtsverletzungen wächst der Widerstand von Indigenen und Kleinbauern gegen Vertreibung und Zerstörung ihrer Lebensgrundlage.

Von der aktuellen Situation berichten VertreterInnen der Vertriebenen, der Kleinbauern und Rechtsanwältinnen, die diese vor Gericht unterstützen.

Gemeinsam wollen wir auch folgende Fragen diskutieren:

Welche Rolle spielen die steigende Nachfrage nach Kohle bei uns und das bilaterale Wirtschaftsabkommen Kolumbien-Deutschland? Wie können wir hier die Kleinbauern und Indigenen in Kolumbien in ihrem Widerstand unterstützen?

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und eine rege Teilnahme! Eintritt frei.

Gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie vom Evangelischen Entwicklungsdienst.

Termindaten
Datum: 
13.11.2010, 14:00
Stadt: 
Mainz
Veranstaltungsort: 
Erbacher Hof, Grebenstr. 22-24, 55116 Mainz
Veranstalter: 
Bistum Mainz-Referat Weltmission/Frieden-Gerechtigkeit
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