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Abel Barrera - Preisträger des Menschenrechtspreises von AI

Berlin: Vortrag und Diskussion in spanischer Sprache mit Konsekutivübersetzung

Einführung: Wolfgang Grenz, AI-CASA-Kogruppe Hamburg

Moderation: Heike Gulatz, AI-Lateinamerikagruppe Berlin

Der Mexikaner Abel Barrera und das von ihm gegründete Menschenrechtszentrum 'Tlachinollan' werden am 27. Mai 2011 den 6. Menschenrechtspreis vom Amnesty International Deutschland erhalten. "Barrera und die Tlachinollan-Mitarbeiter setzen sich seit 1994 unermüdlich und unter hohem persönlichen Risiko für die Rechte der indigenen Bevölkerung im Bundesstaat Guerrero ein. 'Tlachinollan' recherchiert Fälle von Verschwindenlassen und von Übergriffen durch das Militär. Mehrere Fälle von Vergewaltigung und Misshandlung durch Soldaten haben die Anwälte des Zentrums bereits bis vor den Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte gebracht. Dank der strategischen Arbeit wirkt 'Tlachinollan' über Guerrero hinaus und trägt zur Stärkung der Menschenrechte in ganz Mexiko bei", begründet Amnesty International den Preis.

In der letzten Maiwoche hält sich Abel Barrera in Berlin auf und wird im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, Peace Brigades International und dem FDCL von seiner Arbeit berichten. In seiner Begleitung befinden sich Valentina Rosendo Cantú vom Volk der Me'phaa und Santiago Aguirre, Rechtsanwalt bei 'Tlachinollan'.

Termindaten
Datum: 
24.05.2011, 19:00
Stadt: 
Berlin
Veranstaltungsort: 
Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2 A (Aufgang 3, 1. Etage links)
Veranstalter: 
Amnesty International, Peace Brigades International, FDCL
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