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Kampf für die Umgestaltung der Universität in Venezuela

Jena: Vortrag im Rahmen der Veranstaltungswoche "¡Otro mundo es posible! – Eine andere Welt ist möglich"

Die im Dezember 1999 per Volksentscheid beschlossene Verfassung Venezuelas legt fest, dass "Bildung und Ausbildung (…) ein Menschenrecht und eine grundlegende Pflicht der Gesellschaft" sind, die "demokratisch und kostenlos" zu gestalten seien. Ausdrücklich wird festgelegt, dass auch der Besuch der Universität bis zum ersten Abschluss kostenlos sein muss.

Roberto Hérnandez Montoya, Präsident des Zentrums für Lateinamerikanische Studien "Rómulo Gallegos" in Venezuela, ist aktiver Mitgestalter der Umstrukturierung des venezolanischen Bildungssystems. Er wird darüber referieren, wie es nach einer langen Phase der Privatisierung des venezolanischen Bildungswesens gelang, allmählich elitäre Strukturen aufzubrechen und notwendige Reformen einzuleiten. Ziel des Vortrags soll es auch sein, gemeinsam Erfahrungen aus Lateinamerika und Deutschland zu vergleichen und über verschiedene Formen der Umgestaltung universitärer Bildung zu diskutieren.

Termindaten
Datum: 
18.05.2011, 19:00 - 22:00
Veranstaltungsort: 
Hörsaal 7, Carl Zeiß Straße 3, 07743 Jena
Veranstalter: 
Interbrigadas e.V.
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