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Kein Land für Öl in Kolumbien

Berlin: Kolumbianische Kleinbauernfamilien verlieren ihr Land. Was können wir tun?

In Kolumbien sind Ölpalm-Plantagen das große Geschäft. Auch im Magdalena Medio. Profitieren tun aber nur wenige: Kleinbauernfamilien werden eingeschüchtert und vertrieben. Die Ländereien werden in Grüne Ölpalm-Wüsten verwandelt und das Palmöl exportiert.

Katastrophal geht es auch auf den Ölpalmplantagen zu: Keine soziale Absicherungen und geringe Löhne. Gewerkschaftsmitglieder die sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen, leben gefährlich. In Kolumbien werden weltweit die meisten Gewerkschafter umgebracht.

Ein Viertel des kolumbianischen Palmöls, das exportiert wird, gelangt nach Deutschland. Es landet u.a. in deutschen Auto-Tanks und in der Nahrungsmittelindustrie.

Abendveranstaltung mit:

  • Mauricio Meza (Kolumbien) von der "Brot-für-die-Welt"-Partnerorganisation Compromiso unterstützt Menschen, die ihr Land verteidigen und ihre Rechte wahrnehmen wollen. Er wird von seinen Erfahrungen vor Ort berichten.
  • Carolin Callenius von der "Brot-für-die-Welt"-Kampagne stellt die europäische/deutsche Gesetzgebung dar. Warum wird das Palmöl, das in deutschen Tanks landet, als nachhaltig bezeichnet? Was muss passieren, damit es wirklich nachhaltig wird?
Termindaten
Datum: 
25.05.2011, 19:30
Stadt: 
Berlin
Veranstaltungsort: 
Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2 A (Aufgang 3, 1. Etage links); ÖPNV u.a. U-Bahn Mehringdamm (U6 + U7)
Veranstalter: 
Brot für die Welt, Kampagne "niemand isst für sich allein" und FDCL Berlin e.V.
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