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Wühlen bis zum Putsch: Arbeit deutscher Stiftungen in Lateinamerika

Berlin: Informationsveranstaltung über die Arbeit deutscher Stiftungen in Lateinamerika

In den vergangenen Jahren ist die Lateinamerika-Arbeit der den deutschen Regierungsparteien nahestehenden Stiftungen in die Kritik geraten.
Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung unterstützte 2009 offen den Putsch in Honduras. Und die CDU-Nahe Konrad-Adenauer-Stiftung sekundiert der rechten Opposition in den Mitgliedstaaten des progressiven ALBA-Staatenbundes.

Die zunehmend aggressive Politik steht im Einklang mit der Außenpolitik der aktuellen Bundesregierung und hat im Bundestag und außerhalb des Parlamentes wiederholt zu Protesten geführt.

All das zeigt: Die Rolle der parteinahen Stiftungen wird nicht nur unterschätzt. Es fehlt vor allem eine offene Debatte über die Ziele und Konsequenzen ihrer Arbeit.

Referenten:

  • Dr. Ingo Niebel (Historiker, Journalist, Magazin Geheim)
  • Harald Neuber (Journalist, amerika21.de und Prensa Latina)
  • VertreterInnen der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Friedrich-Naumann-Stiftung (angefragt)

Eintritt frei.

Termindaten
Datum: 
14.05.2013, 19:00 - 21:00
Stadt: 
Berlin
Veranstaltungsart: 
Informationsveranstaltung
Veranstaltungsort: 
Allmende, Kottbusser Damm 25/26
Veranstalter: 
Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí in der Partei DIE LINKE
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