Linke Regierungen auf dem Prüfstand

Mannheim: Was bedeuten die aktuellen politischen Entwicklungen für linke Bewegungen in Lateinamerika? Mit Kerstin Sack (attac & amerika21)

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Referentin Kerstin Sack
Referentin Kerstin Sack

Seit Ende der 90er Jahre haben in vielen Ländern Lateinamerikas linke und progressive Regierungen die politische Landschaft geprägt. Erklärtes Ziel in Ländern wie Venezuela, Bolivien, Ecuador, Brasilien und Argentinien war insbesondere die soziale und wirtschaftliche Lage marginalisierter Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Parallel wurden aktiv Prozesse der lateinamerikanischen Integration (Unasur, Celac, Alba, Bank des Südens) vorangetrieben.

Nach dem Sieg des rechten Präsidentschaftskandidaten in Argentinien und der klaren rechten Mehrheit im venezolanischen Parlament ist diese Entwicklung nun ins Stocken geraten. Das Referendum für eine vierte Amtszeit Evo Morales in Bolivien ist gescheitert.

Worauf sind diese aktuellen Entwicklungen zurückzuführen und wie sind die weiteren Perspektiven für die linken Bewegungen in Lateinamerika?

Diesen Fragen widmet sich Kerstin Sack, Lateinamerikaexpertin bei attac und Autorin für amerika21.de, in ihrem Vortrag mit Schwerpunkt auf die Entwicklungen in Argentinien und Venezuela sowie Bolivien und Ecuador.

Eintritt frei

Im Rahmen des Festival Latino 2016

Termindaten
Datum: 27.04.2016, 19:00 - 21:00
Stadt: Mannheim
Veranstaltungsart: Vortrag und Diskussion
Veranstaltungsort: Jugendkulturzentrum FORUM Mannheim
Veranstalter: attac Mannheim, Eine-Welt-Forum Mannheim e.V.
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