Olympia 2016: Spiele ohne Menschenrechte?

Mannheim: Die Olympiade und die aktuelle politische und ökonomische Lage des Landes. Referent: Jan Erler, KoBra – Kooperation Brasilien

Die Stadt Rio de Janeiro bereitet sich auf die Olympischen Spiele im August vor. Die Versprechen, welche Verbesserungen für die Bevölkerung der Stadt bringen sollen, sind hoch angesetzt: neue Sportstätten, Modernisierung und Ausbau der Metronetzes, Schnellbustrassen, ein flächendeckendes Abwassersystem, die Säuberung der Guanabara-Bucht. Sicherlich werden einige Verbesserungen der städtischen Infrastruktur umgesetzt werden, die auch der Bevölkerung zugutekommen.

Doch für viele Bewohnerinnen und Bewohner bedeuten die Spiele soziale Ausgrenzung. Vertreibung tausender Familien, höhere Lebenshaltungskosten, Militarisierung, Privatisierung des öffentlichen Raumes, Verstöße gegen Umweltrechtsvorschriften sind negative Effekte, die mit dem Stadtumbau für die Olympiade einhergehen. Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer des Mega-Events? Wie wehrt sich die Bevölkerung gegen das Unrecht?

Eintritt frei

Im Rahmen des Festival Latino 2016

Termindaten
Datum: 18.05.2016, 19:00 - 21:00
Stadt: Mannheim
Veranstaltungsart: Vortrag und Diskussion
Veranstaltungsort: Gewerkschaftshaus Mannheim, Hans-Böckler-Straße 3
Veranstalter: Arbeitskreis: "Solidarität mit brasilianischen Gewerkschaften" im DGB Region Nordbaden, Mannheim
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