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Guerilla Colombia - Für soziale Gerechtigkeit und Frieden

Berlin: Ein Referent berichtet über die aktuelle Situation in Kolumbien und den Stand der Friedensverhandlungen. Veranstaltung zum Jahrestag der Gründung der kolumbianischen Guerilla FARC-EP am 27. Mai 1964
Guerilla Colombia: Plakat zur Veranstaltung

mit Volxküche (vegan), danach Solitresen, free Kicker & Politmucke

Am 27. Mai 1964 gründete sich in Kolumbien die revolutionäre Guerilla FARC-EP nach erfolgreich organisiertem bewaffnetem Widerstand. Zur Verteidigung selbstorganisierter Gemeinden - gegen eine Übermacht der Armee. Die Herrschenden von Politik und Großkapital und ihre US-Unterstützer müssen einsehen, dass die nun "dienstälteste" Guerilla der Welt auch mit aller Folter, Knast, Todesschwadronen und Waffengewalt nicht besiegt werden kann. Derzeit laufen Friedensverhandlungen in Kuba/Havanna, zu denen eine größere Delegation der Gueriller@s angereist ist. Nach südafrikanischem Vorbild wollen sie nur über Demobilisierung revolutionärer Streitkräfte reden, wenn Macht geteilt wird, unterdrückerische und repressive Gesetze abgeschafft werden und Maßnahmen für soziale Verbesserungen ergriffen werden, z.B. für LandarbeiterInnen. Neben einer Stärkung indigener und "afrolateinamerikanischer" Kommunen setzen sich vor allem die antipatriarchalen Frauenverbände der Guerilla auch für ein Ende der Diskriminierung der LGBT-Communities ein. Und dem Raubbau der Großkonzerne muss ebenfalls Einhalt geboten werden. All dies sind Bedingungen für ein Ende der Gewalt.

Termindaten
Datum: 
27.05.2016, 20:00
Stadt: 
Berlin
Veranstaltungsart: 
Vortrag und Diskussion
Veranstaltungsort: 
Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Str. 73
Veranstalter: 
Internationalistischer Abend // antifaschistisch ☭ antikapitalistisch Ⓐ revolutionär
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