Demokratie von unten: Nicaragua

Köln: Menschen organisieren sich gegen die politische Krise in Nicaragua

Seit dem 18. April gehen die Menschen in Nicaragua auf die Straße um ihre Grundrechte auf Demokratie und Gerechtigkeit einzufordern. Die Regierung von Präsident Daniel Ortega und Vizepräsidentin Rosario Murillo beantwortet die Proteste mit Gewalt, staatlicher Repression und Terror. Den Menschen geht es nicht nur um Gerechtigkeit für die hunderten Toten und Verletzten, sondern auch um eine demokratische Erneuerung des Landes. Die Ereignisse überschlagen sich fast täglich. Aktuell fordert die Alianza Cívica para la Justicia y Democracia besonders laut die Freilassung der zahlreichen politischen Gefangenen.

In der Veranstaltung informieren zwei Nicaraguanerinnen über die aktuelle Situation und erklären, was die Gründe für die massiven Proteste sind. In einem moderierten Gespräch schildern sie ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus den Städten Managua und Matagalpa. Wir werden fragen, welche Forderungen sie haben und welche Solidarität sie sich aus Deutschland wünschen.

Referent*innen: 2 Referentinnen, die in Managua und Matagalpa für soziale Gerechtigkeit aktiv sind.

Mit Moderation und Übersetzung

Eintritt auf Spendenbasis

Termindaten
Datum: 18.10.2018, 19:00 - 22:00
Stadt: Köln
Veranstaltungsart: Vortrag und Diskussion
Veranstaltungsort: Allerweltshaus e.V., Körnerstraße 77-79, 50823 Köln | 1.OG
Veranstalter: Lateinamerika: global - nachhaltig, Menschenrechte Köln, Informationsbüro Nicaragua e.V. - Mit freundlicher Unterstützung durch: Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, aus Mitteln des evangelischen kirchlichen Entwicklungsdiensts und Katholischer Fonds
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