Der Widerstand der Mapuche in Argentinien und Chile

Berlin: Podiumsgespräch mit dem Historiker und Politologen Adrián Moyano. Musik: Anahí Mariluan

Im kollektiven Gedächtnis der Nationalstaaten Argentinien und Chile werden die Genozide an der indigenen Bevölkerung umgedeutet und negiert. Eine Berechtigung der Bewahrung einer kulturellen Identität mit eigener Sprache, eigenen kulturellen Ausdrucksformen und Ansprüchen auf Rückgabe geraubten Gemeindelandes werden von den Regierungen abgelehnt. Obwohl unzählige Ortsnamen und geographische Bezeichnungen das Gegenteil belegen, wird die Existenz einer bis heute bestehenden indigenen Kultur geleugnet. Gegen das Vergessen und Verdrängen schreibt Adrian Moyano und singt Anahí Mariluán.

Moderation: André Scheer (jW)

Eintritt: 6,00 €/ermäßigt: 4,00 €

Zur Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter mm@jungewelt.de oder 0 30/53 63 55 56

Termindaten
Datum: 13.11.2018, 19:00 - 22:00
Stadt: Berlin
Veranstaltungsort: junge Welt-Ladengalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin
Veranstalter: Tageszeitung junge Welt und Melodie & Rhythmus, Magazin für Gegenkultur
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