Romerotage 2019

Hamburg: Solidarität & Gerechtigkeit - wann, wenn nicht jetzt!

Am 14. Oktober 2018 wurde Erzbischof Oscar Arnulfo Romero, der 1980 vor dem Altar in San Salvador ermordet worden war, von Papst Franziskus heiliggesprochen. Der Papst schenkte dadurch dem Volk von El Salvador einen Moment der Hoffnung – in einem Land, das noch immer in Armut, Korruption und Gewalt versinkt.

Romeros Kernanliegen waren die Überwindung der sozialen Ungerechtigkeit und das Ende der Gewalt. Viele der Probleme, die Oscar Romero angeprangert hatte, sind bis heute ungelöst – nicht nur in El Salvador, sondern in ganz Mittel- und Lateinamerika. Alljährlich nutzen kirchliche und entwicklungspolitisch engagierte Menschen, Gruppen und Organisationen in Hamburg den Todestag Oscar Romeros, und greifen aktuelle Fragestellungen zur Situation der Menschenrechte ebenso auf wie aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen in lateinamerikanischen Staaten. Eigenständig oder in Kooperation informieren sie mit vielfältigen Veranstaltungen über die vielschichtigen und oft widersprüchlichen Entwicklungen in den verschiedenen Ländern Lateinamerikas, aber auch über die Verstrickungen deutscher und europäischer Konzerne.

Termindaten
Datum: 17.03.2019, 16:00 - 14.04.2019, 20:00
Stadt: Hamburg
Veranstaltungsart: Veranstaltungsreihe
Veranstaltungsort: Mehrere Veranstaltungsorte in Hamburg
Veranstalter: Amnesty International, Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe (CASA), ComuniCA – Comunidad de Centroamericanos en Hamburgo, Cuba Sí Hamburg, FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk, Lokalgruppe Hamburg (FIAN), Freiwilligen Forum der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Eimsbüttel, Nicaragua Verein Hamburg e.V., peace brigades international (pbi), Zapapres e.V., Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit (ZMÖ)
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