Was ist los in Venezuela?

Mainz: Ein Land zwischen sozialen Reformen, Sanktionen, Drohungen, Putschversuchen und Dialogprozessen. Mit Walter Suter und Natalie Benelli

Seit Monaten ist die Lage in Venezuela brisant. Wirtschaftliche Versorgungsprobleme, Sanktionen und die Selbsternennung des sogenannten Interimspräsidenten Guaidó haben das Land in eine schwierige Lage gebracht. Die Trump-Regierung spielt öffentlich mit der Möglichkeit einer militärischen Intervention. Die USA und die Europäische Union machen sich nach ihrem Bekunden Sorgen um den Zustand der Demokratie in Venezuela. Ganz nebenbei ist Venezuela das Land mit den größten Erdölreserven der Welt. Wichtigster Abnehmer: die USA als der größte Erdölverbraucher der Welt.

Die Lage scheint unübersichtlich, die Berichterstattung ist einseitig bis aggressiv. Wem soll man also glauben? Was ist los in Venezuela? Was meinen die USA, wenn sie „Demokratie“ sagen? Welche Beziehungen unterhält das sozialistische Kuba zu Venezuela? Warum lehnt die venezolanische Opposition vorgezogene Parlamentswahlen ab, wenn sie doch mehr Demokratie fordert?
Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen haben wir zwei Experten zu einem Podiumsgespräch eingeladen.

Walter Suter war von 2003 bis 2007 Schweizer Botschafter in Venezuela. Seither hat er zwei parlamentarische Delegationen dorthin begleitet und zwischen 2008 und 2018 an sechs Wahlen als Wahlbeobachter teilgenommen.

Natalie Benelli kommt ebenfalls aus der Schweiz, arbeitet als Soziologin und Journalistin und ist vor wenigen Wochen von einer Venezuela-Rundreise als Europakorrespondentin der New Yorker Zeitschrift „Collective Endeavor“ zurückgekommen.

Termindaten
Datum: 18.06.2019, 19:00
Stadt: Mainz
Veranstaltungsart: Podiumsdiskussion
Veranstaltungsort: Wolfgang Capito-Haus, Gartenfeldstraße 13-15, 55118 Mainz
Veranstalter: Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba / Mainz in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung RLP
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