Bolivien

Kein Wahlrecht für Evo Morales

Boliviens gestürzter Ex-Präsident Evo Morales, der in Argentinien im Aysl lebt, darf sein Stimmrecht nicht ausüben. Dies gab das Pressebüro der MAS-Wahlkampfleitung am Samstag bekannt, wie die bolivianische Zeitung La Razon berichtet. Demnach sei Morales "aus politischen Gründen" von der Teilnahme an der Wahl ausgeschlossen worden und habe sich daher in Buenos Aires nicht für die Stimmabgabe registieren lassen können. Er werde die Wahlen von seinem Wohnort in Argentiniens Hauptstadt aus verfolgen und "das bolivianische Volk mit seinen Gedanken und seinem Herzen begleiten."

Heute früh richtete sich Morales, der auch Leiter der Wahlkampagne der MAS war, über den Kurznachrichtendienst Twitter an die Wählerschaft: "Schwestern und Brüder: Wir rufen euch dazu auf, euer Wahlrecht friedlich auszuüben, wie es schon immer die Tradition des bolivianischen Volkes war und ist, um den Wahltag zu einem demokratischen Fest zu machen."

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