29. Sep 2010 | Kuba | Venezuela | Politik

Details über Terrorpläne gegen Venezuela

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Havanna. Das kubanische Fernsehen hat am Dienstag weitere Aussagen des mutmaßlichen Terroristen Francisco Chávez Albarca ausgestrahlt. Demnach wurde der gebürtige Salvadorianer von kubanischen Exilorganisationen engagiert, um Terroranschläge gegen den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez durchzuführen. Konkret nannte er die Kubanisch-Amerikanische Nationalstiftung (CANF/FNCA) mit Sitz in Miami, Florida, und den gebürtigen Kubaner und ehemaligen CIA-Mann Luis Posada Carriles. Cávez Albarca war im Sommer dieses Jahres in Venezuela festgenommen und später aufgrund eines Gesuchs der kubanischen Behörden nach Havanna ausgeliefert worden, wo er auf sein Gerichtsverfahren wartet.

Das Ziel seiner Auftraggeber sei gewesen, Venezuela zu destabilisieren, um zu verhindern, dass Staatschef Hugo Chávez ein weiteres Mal als Präsident gewählt wird, sagte der Angeklagte vor laufenden Kameras. Das Hauptinteresse der FNCA und Posada Carriles habe zudem darin bestanden, mit Venezuela einen der engsten Verbündeten des sozialistischen Kubas in der Region anzugreifen, zitiert der spanische Dienst der deutschen Nachrichtenagentur dpa Chávez Albarca. Daher sei sein Auftrag gewesen, "einen Kandidaten der Opposition anzugreifen, damit die Schuld auf Chávez fällt".

(hneu/dpa)

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