Hintergrund & Analyse

Wahlen in Chile: Tiefe Gräben

In Chile positionieren sich zu Beginn des Wahljahres die Kandidaten des linken wie des rechten Spektrums

Einen klaren Favoriten für die kommenden Präsidentschaftswahlen in Chile gibt es bisher nicht, denn die Ernüchterung der Bevölkerung über die politische Klasse ist groß. Viele sehen in dieser … weiter ›

Ecuador: Nein, es ist nicht egal, ob Lenín Moreno oder Guillermo Lasso regiert

Ohne Zweifel würde eine Lasso-Regierung eine regressive "Anpassung" vorantreiben ‒ mit politischen Rückschritten und sozialer Repression

Ecuador ist mit seinem derzeitigen Wahlprozess das neue Schlachtfeld eines Medienkrieges, der seit 15 Jahren mit dem Ziel geführt wird, in unserer Region wieder neoliberale Regierungen und … weiter ›

Das Verbrechen an Berta Cáceres und die in den USA ausgebildeten "Spezialeinheiten"

Zwei Mordverdächtige waren Geheimdienstoffiziere. Training in berüchtigter Schule der US-Streitkräfte in Fort Benning

Ein Jahr nach dem Verbrechen an der honduranischen Aktivistin Berta Cáceres haben Nachforschungern ergeben, dass zwei der für den Mord festgenommenen Personen Offiziere des Geheimdienstes waren. Sie … weiter ›

Weiß, ordentlich und sicher: rechte Städte

Der Rechtsschwenk in Lateinamerika spiegelt sich auch in den großen Schaufenstern der globalen Welt wider: den Städten

Das Konzept des Rechts auf Stadt, durch Lefebvre in den 1970er Jahren geprägt, erweiterte das Register der individuellen und kollektiven Rechte und regte zur Betrachtung des Rechts der Personen an, … weiter ›

Trump treibt Mexiko in die Arme der EU

Nach den Drohungen von Trump mit dem Bau einer Grenzmauer und Strafzöllen, sucht Mexikos Regierung die "Nähe" zur EU und zu Deutschland

Die mexikanische Regierung dringt auf eine rasche Modernisierung ihres Freihandelsabkommens mit der EU und konstatiert "eine große Nähe" zu Deutschland. Ursache sind die Drohungen von US-Präsident … weiter ›

Marta Harnecker: "In Venezuela wurde ein neues revolutionäres Subjekt geschaffen"

Die chilenische Wissenschaftlerin Marta Harnecker sprach in Athen mit dem Journalisten Tassos Tsakiroglou über Marxismus, Venezuela und die lateinamerikanische Linke

Sie sind zu einer Konferenz über die heutige Bedeutung von Marx’ theoretischem System nach Griechenland gekommen. Welche Lehren können wir inmitten einer schweren internationalen Finanzkrise … weiter ›

Bolivien - Die Kunst (zu wissen) wie man investiert

Wie die Wirtschaftspolitik der Regierung in Bolivien brachliegende Ressourcen produktiv werden lässt

Bolviens Wirtschaftsrevolution hat begonnen, Ressourcen produktiv werden zu lassen, die im Allgemeinen ohne irgendeine produktive Investition brachliegen. Entscheidungen dieser Art haben es der … weiter ›

"Die Radikalisierung der Befreiungsprozesse in Lateinamerika ist unumgänglich"

Für die Mehrzahl der Länder sind sozialistische Prozesse die notwendige Bedingung für ihre Entwicklung, meint der kubanische Philosoph Martínez Heredia

Seit einem Jahr hören wir immer wieder, dass die Situation auf unserem Kontinent schwieriger geworden ist, weil sich gegen die Völker gerichtete Dinge ereignen und wegen der Offensive des … weiter ›

Mexiko: Chronik einer verdeckten Privatisierung

Die Privatisierung von Pemex führt zu weniger Mitteln für öffentliche Investitionen. Eine heikle Sache in Zeiten der allgemeinen Unzufriedenheit mit der Staatsführung Peña Nietos

In Mexiko sehnen viele bereits jetzt das Ende des Jahres 2017 herbei. Mit den zwölf Glockenschlägen, die das neue (oder vielleicht alte Jahr) einläuteten, trat der höchste Anstieg der … weiter ›

Ecuador: Linke gegen Linke?

Wie links ist es, einen Parteiführer oder Wähler zu haben, der sich einem "Alle gegen Correa" anschließt statt dem notwendigen "Alle gegen die Rechten, gegen Neoliberalismus und Kapitalismus"?

Kurz vor der Präsidentenwahl in Ecuador ist es unmöglich vorherzusagen, ob es Lenín Moreno, dem Kandidaten des "Correismus" gelingen wird, mehr als 40 Prozent der Stimmen und damit einen Vorspung von … weiter ›

Armutsbekämpfung in Ecuador: Erfolge und Herausforderungen

Die extreme Armut zu beseitigen ist ein moralischer Imperativ und muss die Priorität des sozialen und politischen Willens sein

Armut hat viele Gesichter: Hunger, Durst, Krankheit, Unterernährung, beengtes Wohnen, Verletzlichkeit, Gewalt, Diskriminierung, Ausbeutung. Armut bedeutet, weder Rechte noch Chancen zu haben.
In den … weiter ›

"Wir werden Schluss machen mit der Tendenz zu Wahlniederlagen in der Region"

Ecuadors Außenminister Guillaume Long zeigt sich zuversichtlich hinsichtlich eines Sieges bei den Wahlen am 19. Februar

Ecuadors Außenminister Guillaume Long zeigt sich zuversichtlich hinsichtlich eines Wahlsieges, der die Kontinuität der “Bürgerrevolution“ garantieren und überdies den progressiven Kräften in … weiter ›

Ecuadors Wirtschaft im Wahlkampf

Für eine plurale Wirtschaft wie die ecuadorianische mit ihren strukturellen Problemen sind angemessene und differenzierte Maßnahmen nötig, die die Interessen der Bürger schützen

Ecuador steckt mitten in einem politischen Kampagne für die Wahlen einer neuen Regierung am 19. Februar 2017. Vor diesem Hintergrund werden für den Bereich der Wirtschaft vielfältige Optionen mit … weiter ›

Das Jahr der Großen Mauer

Die Antwort auf die Große Mauer von Donald Trump wird der Bau tausender unterirdischer Tunnel sein, die wahrscheinlich gerade schon von den Parias dieser Erde gegraben werden

Das Jahr 2017 wird wohl als das Jahr der Großen Mauer in die Geschichte eingehen. Warum? Weil der neue Präsident der USA, Donald Trump, entschlossen ist, einen riesigen Schutzwall an der Grenze zu … weiter ›

Paraguay: "Das Urteil ist völlig haltlos"

Interview mit dem Anwalt für Menschenrechte und Internationales Recht, Aitor Martínez Jiménez, über das Urteil zum Massaker von Curuguaty

Das Massaker von Curuguaty, bei dem elf landlose Kleinbbauern und sechs Polizisten zu Tode gekommen sind, wurde zu einem politischen Scheidepunkt für Paraguay (siehe unten: Das Massaker von … weiter ›

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