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Kolumbien: Die Wurzeln der Gewalt sind noch intakt

Colombia Informa sprach mit Pater Javier Giraldo, dem Koordinator der Cinep-Datenbank für Menschenrechte und politische Gewalt

Die 56 Ausgabe der Zeitschrift Noche y Niebla gibt einen Überblick über die Situation der Menschenrechte und der politischen Gewalt in Kolumbien zwischen Juli und Dezember 2017. Diese wird … weiter ›

Unruhen in Nicaragua: Zeit für Dialog und Versöhnung frei von äußeren Einflüssen

Eine Stellungnahme von Chuck Kaufman vom Nicaragua Network/Alliance for Global Justice aus den USA zur aktuellen Entwicklung in Nicaragua

Bevor ich zur Analyse der aktuellen Krise und Unruhen in Nicaragua komme, möchte ich kurz auf einige Leserreaktionen eingehen. Aus einigen der E-Mails wurde ersichtlich, dass es viele Menschen gibt, … weiter ›

Paraguay nach der Wahl: Die neue Rechte oder Stroessner 2.0

Der neu gewählte Präsident hat das Handeln der paraguayischen Diktatur niemals verurteilt

Die Wahl von Mario Abdo Benítez ist ein Spiegelbild der neuen wahlpolitischen Realität eines Cono Sur, der – obwohl noch umkämpft – dabei ist, von einem konservativen Parteienspektrum hegemonisiert … weiter ›

Hommage an die Castros

Die Brüder Castro haben ihre Aufgaben gemeistert, auch wenn die konkreten Bedingungen sie oft von ihrer Ideallinie abgedrängt haben

Ein Blick in die Medien der letzten Wochen verstärkt den Eindruck, dass beutehungrige Wesen die Zuckerinsel Kuba, die Insel der Hoffnung, verstärkt umkreisen.
Der neugewählte Staatspräsident, Miguel … weiter ›

Wahlen am 1. Juli in Mexiko ‒ Veränderung und Bruch

Anders als in der Vergangenheit ist beim Mitte-links-Kandidaten Andrés Manuel López Obrador nicht mehr explizit von der Abschaffung des neoliberalen Wirtschaftsmodells die Rede

Welche realen Möglichkeiten auf eine Änderung des Wirtschaftsmodells eröffnen sich bei den kommenden Präsidentschaftswahlen? Keine. Beim Urnengang am 1. Juli steht das Ende des neoliberalen Modells … weiter ›

Ein Vermächtnis für die Erinnerung: Rayen Kvyehs Buch über die Prozesse in Chile gegen Mapuche

Die international bekannte Poetin, Dramaturgin und Mapuche-Aktivistin Rayen Kvyeh präsentiert ihr Buch über Gerichtsverfahren gegen Mapuche ab dem Jahr 2000

"Dieses Buch ist ein schwieriges Buch, denn es ist ein politisches Buch", sagt Rayen Kvyeh "Zudem habe ich alles gemischt, was nicht gemischt wird: Dokumentation, Poesie, Dramaturgie; Mapudungun und … weiter ›

Das wertvolle Erbe des Hugo Chávez

Der Chavismus verkörpert reale Veränderungsprozesse für die Mehrheiten der Bevölkerung, zur Verbesserung des Lebensniveaus

Der nationale Wahlrat hat den 20. Mai 2018 zum Tag der Präsidentenwahl in Venezuela bestimmt. Nach den langen und heftigen Auseinandersetzungen zwischen der Opposition und dem jetzigen Präsidenten … weiter ›

Rio de Janeiro: "Die Armee verhält sich wie in einer Diktatur"

Die Aktivistin Gizele Martins aus der Favela Maré in Rio de Janeiro schildert die Situation seit der Militärintervention und dem Mord an Marielle Franco

Gizele Martins aus der Favela Maré ist Journalistin, comunicadora comunitaria und in der Bewegung der Favelas in Rio de Janeiro aktiv. Aktuell engagiert sie sich in der Kampagne "Caveirão Não" (Nein … weiter ›

Zu den Friedensverhandlungen mit der ELN in Kolumbien

Der Aufruf zur Kohärenz an die ELN ist in Wirklichkeit die Einforderung einseitiger Gesten des "Friedenswillens"

Der Verhandlungsprozess zwischen der Regierung und der Nationalen Befreiungsarmee ELN befindet sich in seiner bislang größten Krise. Die Verletzungen des bilateralen Waffenstillstandsprotokolls, die … weiter ›

Argentinien: Die Regierung Macri gegen die Madres de Plaza de Mayo

Die argentinische Regierung übt zunehmend Druck auf die "Madres" und andere Menschenrechtsorganisationen aus

Der diesjährige Jahrestag der Madres de Plaza de Mayo wird von der Regierung unter Präsident Mauricio Macri auf besondere Art verhindert: Der Zentrum des Platzes wurde eingezäunt und das Pflaster zu … weiter ›

Ecuador: Die Rechte hat gewonnen, und was nun?

Atilio Boron, Politologe, Soziologe und Autor aus Argentinien zum Ergebnis der Volksbefragung

Es war abzusehen, dass der Rechtsblock, der Ecuador regiert, damit durchkommt. Sie haben eine wichtige Schlacht gewonnen, um die marode und ungerechte soziale Ordnung aus der Vergangenheit mit vollen … weiter ›

Lawfare - der juristische Krieg in Lateinamerika

Gerichtsverfahren als politisches Mittel. Neue Technik unkonventioneller Kriegsführung. Wie Justiz und Medien Politiker in Lateinamerika zu Fall bringen und diskreditieren

Die andauernde Verfolgung von Ex-Präsidentin Cristina Kirchner und der Versuch Lula da Silva in Brasilien zu inhaftieren, sind Beispiele einer neuen Technik nicht konventioneller Kriegsführung, die … weiter ›

Mexiko: Morena driftet nach rechts

Um die Wahlen 2018 zu gewinnen hat Morena natürlich das Recht, sich soweit nach rechts zu bewegen, wie die Partei es für notwendig hält. Aber das Mindeste wäre, dies auch zuzugeben

Die Ankündigung erschütterte die breite Bewegung aus indigenen Gemeinden, Wissenschaftlern, Künstlern, Campesinos und Aktivisten, die die Aussaat von Genmais in Mexiko ablehnen. Víctor Villalobos, … weiter ›

"Die Hegemonie der großen Medien zur Diskussion stellen"

Pedro Brieger von der argentinischen Nachrichtenseite Nodal über alternative Berichterstattung zu Lateinamerika und die Kooperation mit amerika21

Die Pressefreiheit ist ein Menschenrecht. Warum ist sie so wichtig?
Weil Pressefreiheit Grenzen hat. In einigen Ländern darf nicht alles uneingeschränkt gesagt werden. Wenn es zum … weiter ›

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