29. Mai 2011 | Venezuela | Politik | Soziales

Venezuela: Medizinuniversität bildet fast 25.000 Ärzte aus

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Caracas. Fünf Jahre nach ihrer Gründung hat die "Lateinamerikanische Medizinschule" (ELAM) in Venezuela nach Angaben der Regierung dieses südamerikanischen Landes fast 25.000 Nachwuchsmediziner aus Lateinamerika und Afrika ausgebildet.

Das geht aus einem Kommuniqué des venezolanischen Kommunikations- und Informationsministeriums hervor. Nach Angaben des Lehrbeauftragten Carlos Ramírez wurden die Absolventen in kommunaler Medizinbetreuung ausgebildet, einem Lehrgang mit starken sozialpolitischen Komponenten. Ziel der Ausbildung ist es, dass die Nachwuchsärzte in ihren Ländern die Gesundheitssysteme aufzubauen helfen.

Durch ein Abkommen des linksgerichteten Staatenbündnisses ALBA wurden demnach exakt 24.962 Ärzte aus Venezuela, Kuba, anderen lateinamerikanischen Staaten und rund 20 afrikanischen Ländern ausgebildet.

Die 2006 gegründete medizinische Universität "ELAM – Salvador Allende" ist die zweite Einrichtung dieser Art in Venezuela nach einer ähnlichen Hochschule in Havanna, Kuba.

(hneu/minci)

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