2. Aug 2011 | Kuba | Wirtschaft

Kuba erwartet Wachstum von 2,9 Prozent des BIP

DruckversionEinem Freund senden

Havanna. In Kuba scheinen die wirtschaftspolitischen Maßnahmen Resultate zu zeigen. Im ersten Halbjahr 2011 sei das kubanische Bruttoinlandsprodukt um 1,9 Prozent gewachsen, so Staats- und Regierungschef Raúl Castro während einer Sitzung der Nationalversammlung (Parlament) am Montag.

Bis Jahresende werde eine Zunahme von insgesamt bis zu 2,9 Prozent erwartet, fügte der 80-jährige Politiker an.

Besonders gute Ergebnisse seien in der Energiewirtschaft, im Tourismus und in der Zuckerproduktion zu verzeichnen, sagte Castro, der zugleich eine weiterhin "angespannte Finanzlage" eingestand. Ziel sei es, die Schulden zu bedienen und Unternehmer auszubezahlen, die seit einer Kostensperre vor zwei Jahren auf ihre Gelder warten.

"Wir arbeiten weiter daran, nach und nach die Glaubwürdigkeit der kubanischen Wirtschaft auf internationaler Ebene wieder herzustellen", schloss Castro seine Rede vor den 600 Abgeordneten.

(ckli/pl)

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Abonnieren Sie unseren täglichen oder wöchtenlichen E-Mail-Newsletter » jetzt eintragen

Ähnliche Inhalte: Raúl Castro + Kubanische Revolution + Reform

22. Mai | Kuba | Wirtschaft

Kubas Agrarbranche gewinnt an Effizienz

Soll effizienter werden: Kubas Landwirtschaft

Rund 80 Prozent der im Land konsumierten Agrarprodukte werden in Kuba produziert. Agrarverband weist auf weiter bestehende Defizite hin

Havanna. Kubas Bauern produzieren nach mehreren Reformen in der Agrarwirtschaft inzwischen 78 Prozent des nationalen Bedarfs. … weiter >

17. Mai | EU | Kuba | Politik

Eigene Kuba-Politik wird EU zur Last

Vertretung der EU in Havanna

Mehrheit der 27 Mitgliedsstaaten will Neuanfang mit Havanna. Größte Hürde ist EU-Positionspapier aus dem Jahr 1996

Brüssel/Havanna. Die Europäische Union will ihre Beziehungen zu Kuba ungeachtet der systemkritischen Haltung einzelner Mitgliedsstaaten neu ordnen. … weiter >

16. Mai | Deutschland | Kuba | Medien | Politik

Kuba-Gruppen kritisieren CDU-Abgeordneten Vaatz

Logo des Netzwerks Cuba e.V.

Berlin. Das Netzwerk Cuba, ein Zusammenschluss von gut 40 politischen und entwicklungspolitischen Kuba-Gruppen in Deutschland, hat den CDU-Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz (CDU) "Niveau- und Substanzlosigkeit" und "Verunglimpfung" der sozialistischen Regierung in Havanna vorgeworfen … weiter >