4. Dez 2011 | Amerikas | Politik

Gipfel der Celac endet mit Aktionsprogramm

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Caracas. In der venezolanischen Hauptstadt Caracas ist der Gründungsgipfel der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac) zu Ende gegangen. Das neue Bündnis hat das Ziel, die Integration unter den 33 Mitgliedsstaaten zu stärken. Am Ende der zweitägigen Sitzungen sprach der Gastgeber und venezolanische Präsident, Hugo Chávez, die Schlussworte: "Damit ist die Deklaration von Caracas angenommen!" Darüber hinaus wurde ein Aktionsplan für 2012 beschlossen. Die Staatschefs und diplomatischen Vertreter setzten sich am zweiten Tag des Gipfeltreffens vor allem für die verstärkte Integration ein. Auch der Kampf gegen den Drogenhandel und die Stärkung der regionalen Wirtschaft standen im Zentrum der Debatten auf diesem Gipfeltreffen, berichtete der lateinamerikanische Fernsehsender Telesur.

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega machte den Unterschied zwischen dem neuen Lateinamerika und der Vergangenheit der Ländergemeinschaft deutlich. "Wir stellen hier unter Beweis, dass das Lateinamerika und die Karibik von heute nicht mehr den Ländern entsprechen, die einst Soldaten unterstützten, um in die Dominikanische Republik einzumarschieren. Heute unterstützen unsere Staaten nicht mehr ausländische Truppen, um in Kuba einzufallen."

Bolivien begrüßte indes neue wirtschaftspolitische Mechanismen, um Kleinproduzenten zu helfen. "Es geht darum, dass Kleinproduzenten, Vereinigungen und Mikrounternehmen Zugang zu Finanzhilfen haben", sagte Präsident Evo Morales: "Es geht auch darum, Staaten Kredite zu ermöglichen, denn gerade Bolivien hat damit Probleme."

(ckli/tsur)

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