18. Dez 2011 | Ecuador | Umwelt

Ecuador kritisiert erneut Klimapolitik der Industriestaaten

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Quito. Die Regierung von Ecuador hat Mitte der Woche ihre Kritik an den Resultaten der Klimakonferenz im südafrikanischen Durban (COP 17) erneuert. Besonders die Industriestaaten hätten sich an den gemeinsam definierten Zielen gegenüber zu wenig verpflichtet gefühlt, sagte der Außenminister des südamerikanischen Staates, Ricardo Patiño, bei einer Pressekonferenz in Quito. Zugleich stellte der Chefdiplomat der Regierung von Präsident Rafael Correa die Beschlüsse des UNO-Gipfels in Frage.

Unter dem Gesichtspunkt des Umwelt- und Klimaschutzes seien die Ergebnisse der jüngsten COP-Konferenz "ein wahrhaftiger Reinfall" gewesen, beklagte sich Patiño laut einem Bericht des lateinamerikanischen Nachrichtensenders Telesur. Auch die Ministerin für das Kulturerbe Ecuadors, María Fernanda Espinosa, bezeichnete die Resultate der Konferenz als "Gefahr für das Überleben der menschlichen Spezies".

Patiño verwies indes darauf, dass die Teilnehmer in der letzten Phase des Durban-Gipfels teilweise mit den vollständigen Abbruch der Konferenz gerechnet haben. Dies und die unbefriedigenden Ergebnisse seien vor allem auf die Haltung der Industriestaaten zurückzuführen, bekräftigte der Politiker.

(hneu/tsur)

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