16. Feb 2012 | Amerikas | Kuba | Politik

Kuba will für Amerikas-Gipfel nicht zurück in OAS

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Havanna. Kuba will am Gipfel der Amerikas im April in Kolumbien teilnehmen. Sollte Kuba eingeladen werden, werde das Land der Einladung auch folgen, beantwortete Kubas Außenminister Bruno Rodríguez am Rande des Treffens mit seinen Kollegen aus den ALBA-Staaten eine Frage der kolumbianischen Regierung. Kuba ist bislang nicht eingeladen worden. Deshalb hatte Ecuadors Präsident Rafael Correa angeregt, dass kein Mitglied der Bolivarischen Allianz für Amerika an dem Gipfel Mitte April teilnehmen sollte.

Die USA hatten als Bedingung für die Einladung zuletzt den Beitritt Kubas zur Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) genannt. Dies lehnt Kuba ab. Die OAS sei eine Organisation zur Dominanz, Besatzung und Aggression und werde von den USA zur Ausplünderung Lateinamerikas und der Karibik genutzt, sagte Rodríguez.

Weitere Themen des Treffens in der kubanischen Hauptstadt waren am gestrigen Mittwoch die Umsetzung der Ergebnisse des jüngsten ALBA-Gipfels in Caracas. Dabei geht es unter anderem um wirtschaftliche Zusammenarbeit und regionale Kooperation.

+++ Aktualisierung, 16.2., 15 Uhr +++

Am Mittwochabend (Ortszeit) haben die Außenminister der ALBA-Staaten beschlossen, an dem Gipfel der Amerikas Mitte April teilzunehmen. Dort wollen sie auch für das Recht Kubas eintreten, sich an diesen Treffen zu beteiligen.

(hbut/PL/tsur)

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