28. Apr 2011 | Kuba | USA | Venezuela | Politik

Antikubanischer Extremist Orlando Bosch gestorben

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Miami. Der antikubanische Exilaktivist Orlando Bosch ist in Miami im US-Bundesstaat Florida im Alter von 84 Jahren gestorben. Das gab die konservative Tageszeitung Miami Herald bekannt. Demnach starb der mutmaßliche Drahtzieher mehrere Terroranschläge gegen die sozialistische Regierung in Havanna "nach langem Kampf mit einer schmerzvollen Krankheit". Genauere Angaben machte das Blatt nicht.

Bosch wurde von den Staatsführungen Kubas und Venezuelas  in erster Linie für die Planung und Durchführung eines Terroranschlags gegen ein kubanisches Zivilflugzeug im Jahr 1976 verantwortlich gemacht. Bei dem Terrorakt gegen die Linie von Caracas nach Havanna kamen damals 73 Personen ums Leben. Bosch arbeitete bei der Tat nach Erkenntnissen der kubanischen und venezolanischen Strafverfolgungsbehörden eng mit dem ehemaligen CIA-Mann Luis Posada Carriles zusammen.

Bosch und Carriles hatten sich vor Strafverfahren in die USA ins Exil geflüchtet. Die US-Behörden hatten eine Auslieferung der beiden mutmaßlichen Terroristen stets abgelehnt.

(hneu/miamiherald)

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