28. Jan 2012 | Kuba | Spanien | Umwelt | Wirtschaft

Kuba beginnt Förderung von Erdöl vor Küste

DruckversionEinem Freund senden

Havanna. Kuba wird nach Informationen des staatlichen Energieunternehmens Cubapetróleo (CUPET) in den kommenden Tagen die Offshore-Förderung von Erdöl im Golf von Mexiko beginnen. Man sei derzeit noch mit der Installation der Förderplattform Skarabeo 9 befasst, die in China und Singapur gefertigt wurde und die Kuba in dieser Woche erreicht hatte.

Die Förderung von Erdöl am Meeresboden im Golf von Mexiko wird auf der Basis eines Abkommens zwischen CUPET und dem spanischen Repsol-Konzern durchgeführt. Kubanische Medien betonten die hohen Sicherheitsvorkehrungen bei dem Vorhaben. Eine Erdölkatastrophe wie vor wenigen Jahren vor der US-Küste sei daher auszuschließen, hieß es im staatlichen Fernsehen. Speziell ausgebildete Sicherheitsfachleute der CUPET hätten die Sicherheitsvorkehrungen überprüft, hieß es in der Meldung weiter. In die Tests seien auch Umwelt- und Hochseeexperten eingebunden gewesen.

Das erste konkrete Vorhaben in den Gewässern vor Kuba ist Teil der Erschließung eines Förderprojektes in einem Erdöl- und Gasfeld mit einer Ausdehnung von rund 112.000 Quadratkilometern, berichtet die halbstaatliche kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina.

(hneu/pl)

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Abonnieren Sie unseren täglichen oder wöchtenlichen E-Mail-Newsletter » jetzt eintragen

Ähnliche Inhalte: Energie + Erdöl

Deutscher Vorstoß nach Kuba

Erdölförderung vor Kuba

Nach langem Stillstand ist ein Kulturabkommen zwischen Berlin und Havanna unterschriftsreif. Die eigentlichen Absichten sind wirtschaftspolitisch

Havanna/Berlin. Trotz des "Gemeinsamen Standpunktes" der Europäischen Union gegenüber Kuba will die Regierung des sozialistischen Karibikstaates den Weg zu einem Kulturabkommen mit … weiter >

30. Jan | Deutschland | Ecuador | Politik | Umwelt

Verband Naturfreunde begrüßt deutschen Beitrag für Yasuní

Logo der Naturfreunde Deutschlands

Berlin/Quito. Die Umweltschutzorganisation Naturfreunde Deutschlands hat die angekündigte Bereitstellung von 34,5 Millionen Euro für die Rettung des ecuadorianischen Yasuní-Nationalparks begrüßt. "Der Widerstand der letzten Monate hat sich gelohnt", so Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand. … weiter >

13. Jan | Bolivien | Politik | Wirtschaft

Bolivien: Zwei Milliarden Dollar für mehr Öl und Gas

La Paz. Bolivien will in diesem Jahr insgesamt mehr als zwei Milliarden US-Dollar in die Erkundung und Förderung von Öl und Gas investieren. Ziel ist es nach einem Bericht der regierungsnahen Tageszeitung Cambio auch, die Industrialisierung der Rohstoffe voranzutreiben. … weiter >