Kuba / Deutschland / Politik

Kuba: Sozialistisches Relikt oder Zukunftsmodell?

Chemnitz: Ein Abend mit Maikel Veloz Calderín, Vertreter des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP)

Kuba ist eine Insel – nicht nur im geografischen Sinn. Mit der Revolution 1959 wurde Kuba zu einem Land, in dem versucht wurde, allen Menschen ein würdevolles Dasein zu ermöglichen. Ein sozialistisches Land und das in direkter Nähe zu den USA, die Kuba seitdem mit einer Wirtschaftsblockade und mannigfaltigen Repressionen in die Knie zu zwingen versuchen. Doch trotz vielfältiger Aggressionen und Interventionen, trotz fehlender Kredite und Wegfall der sozialistischen Märkte, trotz Diffamierungen und Anfechtungen versucht Kuba weiter auf dem eingeschlagenen Weg zu gehen und verwirklicht dazu die Idee der internationalen Solidarität wie kein andres Land.

Doch kann die Revolution von damals die Kubaner von heute wirklich noch mobilisieren in mitten des alltäglichen Mangels? Oder ist Kuba doch nur noch das Traumland für linke Romantiker aus aller Welt? Was beinhalten und bedeuten die auf den Weg gebrachten jüngsten Reformen in Richtung Personalabbau im "öffentlichen Dienst", Privatisierungsansätze und sonstige Maßnahmen zur Öffnung des Landes, auch via USA? Eine Gelegenheit zur Information aus erster Hand!

Termindaten
Datum: 10.02.2011, 18:30
Stadt: Chemnitz
Veranstaltungsart: Vortrag und Diskussion
Veranstaltungsort: Rothaus e.V., Lohstraße 2, 09111 Chemnitz
Veranstalter: Cuba Sí Chemnitz und Rothaus e.V.
Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr