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Anders Organisieren am Beispiel Lateinamerikas

Wien: Erste Diskussion im Rahmen der systemwechsel!-Reihe

Thema ist das Verhältnis von sozialen Bewegungen und progressiven Regierungen in Lateinamerika bzw. die neuen Formen von Organisierung, die dieses Verhältnis mit sich bringt. Angesichts der Krise der repräsentativen Demokratie sind diese Organisierungs- und Bewegungsprozesse wohl die derzeit spannendsten Beispiele für eine mögliche Überwindung der organisatorischen Schwäche der emanzipativen Kräfte. Dabei bringt uns Revolutionsromantik ebenso wenig weiter wie ein einfaches Kopieren der lokal und regional gewachsenen lateinamerikanischen Beispiele, dennoch bieten diese in methodischer wie organisationspraktischer Hinsicht viele Anknüpfungs- und Diskussionspunkte für einen sich als transnational verstehenden Kampf für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Unterdrückung und Ausbeutung.

Es diskutieren:

  • Helge Buttkereit, Journalist, u.a. Autor des 2010 erschienenen Bandes „Utopische Realpolitik – Die Neue Linke in Lateinamerika“
  • Friederike Habermann, Ökonomin und Historikerin, Autorin u.a. von „Aus Not eine andere Welt. Gelebter Widerstand in Argentinien“ (2004) und „Halbinseln gegen den Strom. Anders leben und wirtschaften im Alltag“ (2009)

Moderation: Martin Birkner (ENARA, grundrisse.zeitschrift für linke theorie & debatte)

Termindaten
Datum: 
23.03.2011, 19:00 - 22:00
Stadt: 
Wien
Veranstaltungsart: 
Diskussion
Veranstaltungsort: 
Institut für Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17/1, 1090 Wien
Veranstalter: 
ENARA – European Network Against Racism Austria
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