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Jugendliche und Frauen im kolumbianischen Friedensprozess und die andauernde Kriminalisierung der Sozialen Bewegung

Berlin: Austausch mit der Feministin Mariangélica Rojas Gutiérrez
Jugendliche und Frauen im kolumbianischen Friedensprozess und die andauernde Kriminalisierung der Sozialen Bewegung

Die politische Verfolgung der sozialen Bewegung durch den kolumbianischen Staat ist eine historische Konstante. Seit Beginn der Friedensverhandlungen zwischen Regierung und FARC hat sich diese Verfolgung noch einmal verschärft. Sie richtet sich gegen die unterschiedlichen Gruppen der sozialen Bewegungen und gegen unsere tägliche Arbeit und versucht in systematischer Weise unsere Teilhabe an einem Frieden mit sozialer Gerechtigkeit zu verhindern.

Wir halten es deswegen für äußerst wichtig, die einzelnen gravierenden Menschenrechtsverletzungen wie extralegale Hinrichtungen, Todesdrohungen, falsche juristische Anklagen etc. gegen die Mitglieder der sozialen Bewegungen bekannt zu machen und öffentlich anzuklagen. Vor diesem Hintergrund laden wir Sie/Euch zu einem Austausch mit Mariangélica Rojas Gutiérrez ein. Sie ist eine junge Feministin, Mitglied im "Congreso de los Pueblos" und der Organisation "Tejuntas". Mariángelica wird als Betroffene über die Kriminalisierung der sozialen Bewegungen sowie über die Rolle der Jugendlichen und der Frauen im Friedensprozess sprechen.

Termindaten
Datum: 
19.11.2015, 19:00 - 21:00
Stadt: 
Berlin
Veranstaltungsart: 
Gespräch
Veranstaltungsort: 
New Yorck im Bethanien (Eingang Südflügel), Mariannenplatz 2a, 10997 Berlin-Kreuzberg
Veranstalter: 
Kolumbien Kampagne Berlin
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