Mexiko / Soziales

Literatur ohne Grenzen: Lesung von Fernanda Melchor aus ihrem Roman "Paradais"

Der Roman erzählt die Geschichte eines Verbrechens. Jede Nacht sitzen Franco, der in der Luxus-Anlage Paradise wohnt, und der 16-jährige Polo, der dort als Gärtner arbeitet zusammen und trinken bis zur Besinnungslosigkeit. Doch Franco braucht Polo nur, um seine grotesken sexuellen Phantasien auszubreiten. Mit unheimlicher Wucht erzählt Melchor, wie aus Begehren etwas Finsteres, Aggressives, Lebensgefährliches entsteht.

Die preisgekrönte Autorin Fernanda Melchor geboren in Veracruz/Mexiko gehört zu den wichtigsten Autorinnen Lateinamerikas. Sie ist aktuell Stipendiatin des DAAD in Berlin.

Literatur ohne Grenzen ist eine zweisprachige Lesereihe des Amts für Kultur und Freizeit/Inter-Kultur-Büro und des Bildungscampus Nürnberg. Autor:innen aus aller Welt sind zu Gast und präsentieren ihre Werke in ihrer Muttersprache. Zudem gibt es Informationen zu ihren Büchern, den Autor:innen und Aktuelles aus den jeweiligen Ländern. Teilweise mit kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Gastland.

Alle Lesungen, wenn nicht anders angegeben, finden in der Stadtbibliothek, Gewerbemuseumsplatz um 19.30 Uhr statt.

Termindaten
Datum: 18.11.2021, 19:30
Stadt: Nürnberg
Veranstaltungsart: Lesung
Veranstaltungsort: Stadtbibliothek, Gewerbemuseumsplatz
Veranstalter: Inter-Kultur-Büro, Stadt Nürnberg