Heben wir unsere Stimmen gegen die zunehmende Gewalt und die willkürlichen Ermordungen von Jugendlichen und Kindern, sowie gegen die anhaltende systematische Ermordung von sozialen Aktivistinnen und Aktivisten.
Am Freitag den 28. August laden wir dazu ein, den kolumbianischen Staat öffentlich dazu aufzufordern seiner Grundpflicht nachzukommen und der Bevölkerung das Recht auf Leben und das Recht auf die Nicht-Wiederholung der jahrzehntelang, erfahrenen Gewalt zu garantieren.
Fordern wir die kolumbianische Regierung dazu auf, effektive Maßnahmen durchzuführen, um die strukturelle Gewalt — sowohl verübt von kriminellen Organisationen als auch vom kolumbianischen Militär — zu stoppen und die Verantwortlichen der anhaltenden systematischen Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen und in einem transparenten Prozess zu Verurteilen.
Gleichzeitig möchten wir dazu einladen, an diesem Tag gemeinsam der Opfer zu gedenken, insbesondere jener die in den letzten Tagen, Wochen und Monaten ermordet wurden oder sexuelle Gewalt erfahren haben. Wenn ihr möchtet bringt hierzu gerne eine Blume mit, als Symbol des Gedenkens und des Lebens.
Aufgrund der durch den Coronavirus bedingten Umstände, bitten wir euch dazu den Mindestabstand einzuhalten und empfehlen das Tragen von Masken.

