Venezuela / Soziales

Venezuela: 843 Familien beziehen Wohnungen aus Sozialprogramm

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Einweihung von Häusern im Rahmen der Gran Misión Vivienda
Einweihung von Häusern im Rahmen der Gran Misión Vivienda

Caracas. Seit vergangenem Sonntag werden in Venezuela weitere Häuser des sozialen Wohnungsbauprogramms Gran Misión Vivienda an bedürftige Familien übergeben. So haben allein am Dienstag 843 Familien die Möglichkeit bekommen die neu konstruierten Wohnungen zu beziehen.

Das Sozialprogramm zum Wohnungsbau "Gran Misión Vivienda" wurde im Februar 2011 von Venezuelas Präsident Hugo Chávez ins Leben gerufen. Das Programm sieht den Bau von zwei Millionen Wohneinheiten bis zum Jahr 2017 vor. Bis Ende diesen Jahres sollen insgesamt 350.000 Wohnungen gebaut werden. Nach offiziellen Angaben konnte die Gran Misión Vivienda bis jetzt 72 Prozent des Vorhabens umsetzen. Im nächsten Jahr sollen weitere 300.000 Wohnungen folgen. Insgesamt haben fünf Millionen Venezolaner Ansprüche auf Wohnungen geltend gemacht.

Das Projekt wird zur einen Hälfte vom venezolanischen Staat und zur anderen von Privatbanken finanziert und soll der in Venezuela weitverbreiteten Wohnungsknappheit entgegenwirken. Für das Wohnungsbauprojekt kooperiert Venezuela in der Durchführung mit Brasilien, China, Russland, Iran, Weißrussland, Iran und Ecuador.

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