Den Multis widerstehen. Gewerkschaften in Kolumbien

Hamburg: Veranstaltung mit Carlos Olaya von der kolumbianischen Gewerkschaft SINALTRAINAL

Ein trauriger Rekord: Kolumbien ist weltweit das Land, in dem Jahr für Jahr die meisten GewerkschafterInnen ermordet werden. Allein 2010 haben Paramilitärs und die stattlichen Streitkräfte 52 GewerkschafterInnen in Kolumbien "verschwinden lassen" und umgebracht. Davon betroffen ist auch die Gewerkschaft Sinaltrainal, die ArbeiterInnen in der Lebensmittelindustrie von Zuckerrohrschneidern auf den Feldern, über Beschäftigte transnationaler Konzerne wie Coca Cola, Kraft, Nestlé, bis hin zu Dienstleistern in Kantinen und Gebäuden wie Sodexo organisiert. In Kolumbien werden Menschenrechte systematisch verletzt. Dies trifft besonders VertreterInnen der sozialen Bewegungen und Gewerkschaften, die massiv von Polizei und paramilitärischen Einheiten eingeschüchtert werden.

Carlos Olaya von Sinaltrainal berichtet davon, wie Gewerkschaften den Multis die Stirn bieten und welche Rolle diese bei der Verfolgung von GewerkschafterInnen spielen.

Die Veranstaltung ist Teil einer Rundreise der Basisinitiative Solidarität (BaSo).

Termindaten
Datum: 16.03.2012, 18:30
Stadt: Hamburg
Veranstaltungsart: Vortrag und Diskussion
Veranstaltungsort: Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 Hamburg, gegenüber U-Feldstraße
Veranstalter: Basisinitiative Solidarität (BaSo) und Centro Sociale in Kooperation mit dem Jour fixe und der BUKO
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