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Progressive Gesetze, brutaler Alltag: LGBTI in Argentinien und Honduras

Berlin: Podiumsdiskussion mit Gästen aus Honduras und Argentinien
Baustelle LGBTI. Fotograf: Ted Eytan

Baustelle LGBTI. Fotograf: Ted Eytan

Quelle: flickr.com
Lizenz: CC by-sa 2.0

Die rechtliche Situation von LGBTI in Lateinamerika unterscheidet sich drastisch  innerhalb der Region: In einigen Ländern ist Homosexualität noch strafbar, andere haben zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, Ehe und Adoption eine weitaus fortschrittlichere Gesetzgebung als die EU; Argentinien ist das bislang einzige Land weltweit mit dem gesetzlich verbrieften Recht, die eigene Geschlechtsidentität frei ändern können. Die Diskrepanzen zwischen Gesetzen und Alltag sind jedoch groß. Brutale Gewalt gegen LGBTI ist in den meisten Ländern an der Tagesordnung.

Besonders gefährdet sind Trans*-Menschen: Die 13 Länder mit den weltweit höchsten Mordraten an Trans*Personen liegen in Lateinamerika, angeführt wird die Liste von Honduras.

  • Was sind die Gründe für die extreme Gewalt und was muss der Staat tun, um seine Bürger*innen besser zu schützen?
  • Wie kam in Argentinien das Gesetz zur Geschlechtsidentität zustande und was hat es gebracht?
  • Was können Deutschland und Europa diesbezüglich von Argentinien lernen?

Diese und andere Fragen wollen wir mit unseren Gästen diskutieren.

Mit:

  • Frenessys Sahory Reyes, Miglied der Asociacón LGBT Arcoíris, Honduras
  • María Rachid, Geschäftsführerin Féderación Argentina LGBT (FALGBT), Argentinien

Moderation: Caroline Ausserer, freie Journalistin, Berlin

Sprache: Deutsch und Spanisch mit Simultanübersetzung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termindaten
Datum: 
11.05.2016, 18:30 - 20:30
Stadt: 
Berlin
Veranstaltungsart: 
Podiumsdiskussion
Veranstaltungsort: 
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Veranstalter: 
Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.
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