Bolivien / Politik

MAS-Politiker hoffen auf neue Phase "ohne Hass, aber mit viel Dialog"

Der Sprecher der MAS, Sebastián Michel, erklärte gegenüber der Zeitung La Razón, dass Luis Arce und David Choquehuanca in Zukunft eine Politik verfolgen müssten, "die nicht hasst", "die nicht gehässig ist" und "die die Fähigkeit hat, allen Sektoren zuzuhören". Man müsse nun "nach vorne schauen, nicht zurück".

Denn insbesondere im Verlauf des letzten Jahres in der Zeit der De-facto-Regierung von Jeanine Áñez hätten sich die Gräben zwischen den politischen Lagern weiter verschärft. 

Der ehemalige Außenminister unter Evo Morales, Diego Pary, sieht in den nun für die nächsten fünf Jahre geklärten politischen Verhältnissen auch eine Chance für den Wirtschaftssektor und die Unternehmer aus dem Tiefland um die Metropole Santa Cruz. Diese stehen der linken MAS traditionell äußerst kritisch gegenüber.

Pary erinnerte wie Michel aber daran, dass während der erste 14 Jahre der Regierung der MAS die Wirtschaft für bolivianische Verhältnisse "eine beispielslose Phase der Stabilität" erfahren habe.

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